Beiträge getaggt mit Gilad Schalit

Die Ermordung von Eyal Yifrach, Gilad Shaer und Naftali Frenkel im Angesicht der deutschen Barmherzigkeit für die Palästinenser und deren Ideologie

ehebron

Eyal Yifrach, Gilad Shaer und Naftali Frenkel und die Freude palästinensischer Kinder und Karikaturisten über ihre Entführung

30  Kilometer nördlich von Hebron wurden am 12. Juni die drei israelischen Schüler Eyal Yifrach, Gilad Shaer und Naftali Frenkel von Mitgliedern der islamfaschistischen Hamas entführt. Einer der entführten Jugendlichen konnte noch per Handy einen Hilferuf absenden. Die beiden Hauptverdächtigen, die Hamasmitglieder Amer Abu Ayscha und Marwan Kawasme sind seit dem Tag der Entführung untergetaucht. Die Mutter von einem der beiden mutmaßlichen Entführer erklärte, sie „seit solz auf die Taten ihres Sohnes“ und das sie ihn „im Geiste des Jihads erzogen habe. Unmittelbar nach der Entführung feierten Palästinenser öffentlich mit Süßigkeiten die Entführung und verherrlichen die Gewalt gegen die wehrlosen Opfer. Drei Finger stehen symbolisch für die drei Entführten und diese Geste macht die Runde bei den Palästinensern. Bei der groß angelegten Suchaktion unter dem Namen „Brother’s Keeper“ im Westjordanland hatte die israelische Armee über 300 mutmaßliche Terroristen festgenommen und dabei über 1000 Häuser und Orte durchsucht, dabei Waffenlager und Geheimverstecke für Entführungsopfer gefunden. Nach 18 Tagen der Ungewissheit wurden gestern die Leichen der drei gekidnappten jüdischen Teenager in der Nähe der Stadt Halhul gefunden. Als die Leichen abtransportiert werden sollten wurde der Ambulanzwagen von einem palästinensischen Mob angegriffen und die Scheiben des Wagens eingeschlagen. Große Teile der palästinensischen Gesellschaft stehen offenbar geschlossen hinter den antisemitischen Enführern und Mördern.

Sollten die islamfaschistischen Terroristen lebend gefasst werden wird sich die palästinensische Gesellschaft rührend um sie kümmern. Gemäß den Gesetzen der Palästinensischen Autonomiebehörde erhält jeder Häftling, der wegen terroristischer Gewalt verurteilt worden ist, im Gegensatz zu gewöhnlichen Kriminellen, ein monatliches Mindestgehalt von etwa 300 Euro. Bis zu 3.000 Euro kann ein Häftling, wenn er genügend Juden ermordet hat, beziehen. Das Durchschnittseinkommen eines Palästinensers liegt etwa bei 470 Euro. Während der Haftzeit finanziert die Behörde auch den Lebensunterhalt der Angehörigen des Gefangenen. Sobald der Judenmörder freikommt kann er mit großzügigen Abfindungen und weiteren Monatsgehältern seiner palästinensischen Regierung rechnen.  Laut Angaben der Autonomiebehörde wurden allein im Jahr 2012 umgerechnet etwa 55 Millionen Euro an die Häftlinge und etwa die gleiche Summe an deren Angehörige überwiesen. Das entspricht etwa 16 Prozent der ausländischen Zuwendungen an die Palästinenser für den Aufbau ihres künftigen Staates. Weitere Summen werden vom Wohlfahrtsministerium und aus anderen Quellen an die Angehörigen von Selbstmordattentätern gezahlt. Mit ihren millionenschweren Hilfsgeldern an die palästinensische Autonomiebehörde finanzieren somit die westlichen Staaten wie Deutschland oder die USA den Terror gegen Israel.

In dem Staat in dem der Judenmord bisher am effektivsten organisiert und durchgeführt wurde, ist in den entsprechenden Massenmedien mit ihren Leserspalten so gut wie keine Solidarität mit den jüdischen Opfern zu erkennen. Im Gegenteil, die Opfer werden wieder einmal zu Tätern gemacht. Die israelische Regierung wird dafür verurteilt die Täter zu suchen. Susanne Kaul unterstellt (wie auch andere Lohnschreiber)  Israels Regierungschef Netanjahu in der TAZ die Entführung für seine Zwecke auszunutzen. Die Tagesschau erzeugte den Anschein, dass es sich nur “mutmaßlich” um eine Entführung handelt und dass die Jungen vielleicht nur “verschwunden” seien. Kein Wort in der Tagesschau über die öffentlich zur Schau gestellte Freude der palästinensischen Bevölkerung über die Entführung. Julia Amalia Heyer behauptet im Spiegel wahrheitswidrig dass „drei junge Sieder“ entführt worden wären und meint zudem: „Seit längerem befindet sich die Bewegung in einer derart unkomfortablen Lage, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie tatsächlich für die Entführung verantwortlich zeichnet, eher gering scheint. Denn damit würden die Islamisten nicht nur die so junge wie fragile Versöhnung mit den “Fatah-Brüdern” gefährden, sondern auch, und zwar massiv, die Bevölkerung im Gazastreifen, die bereits seit Monaten darbt.” Obwohl der Führer der Hamas Ismail Haniyya ständig die Entführung von Juden fordert um wie im Fall Gilad Schalit palästinensische Terroristen freizupressen kann Frau Heyer nicht glauben, dass die Hamas zu diesem Mittel greifen könnte. Nach langen Monaten der Abstinenz von „Israelkritik“ meldete sich der Herausgeber des „israelkritischen Freitags„, der vom Simon Wiesental Center ausgezeichnete Journalist Jakob Augstein in Spiegel Online zu Wort: “ Israels früherer Botschafter in Deutschland Schimon Stein hat darum in einem Zeitungsartikel geschrieben, seit der palästinensischen “Versöhnung” sei es “das Ziel Jerusalems, einen Keil in die palästinensische Regierung zu treiben und sie international zu diskreditieren”. Wie ginge das besser, als durch die Beschuldigung der Hamas, drei israelische Jugendliche entführt zu haben? Aber umgekehrt wird auch ein Schuh daraus: Es macht für die Hamas in Wahrheit gar keinen Sinn, ausgerechnet jetzt die Regierung zu destabilisieren, in die sie gerade eingetreten ist. Es sind nur die Hardliner auf beiden Seiten – palästinensische und israelische – die vom Verschwinden der drei Jugendlichen profitieren werden. Und der Nahe Osten kommt einem Frieden wieder einmal keinen Schritt näher.” Noch einen Schritt weiter geht eine besorgte Leserbriefschreiberin in der TAZ: „ich frag mal ganz ganz vorsichtig an, wie sich DIG verhalten wird, sollte sich herausstellen, dass die zwei jugendlichen und der eine erwachsene NICHT von palästinensern entführt wurden, sondern – unaussprechlich? – von radikalen siedlern. hält DIG dann mahnwachen für die getöteten, verletzten, verschleppten palästinenserinnen? startet es eine sammlung, um aufgesprengte haustüren und land/wirtschaftliche schäden ersetzen zu helfen?“

Es bleibt festzuhalten: Die Entführung und Ermordung von jüdischen Kindern, weil sie jüdische Kinder sind, geht dem deutschen Mainstream nicht an die Nieren. Es ist die „unangemessene“ Verfolgung von antisemitischen, menschenverachtenden, einen islamistischen Gottesstaat anstrebenden Terroristen, die sie fassungslos macht.  Mahnend meinte Außenminister Frank-Walter Steinmeier in einer Presseerklärung: „Wir hoffen, dass trotz des unendlichen Schmerzes über den Verlust dieser drei jungen Menschen das Streben nach Frieden das Handeln in den kommenden Tagen bestimmt“. Die Hamas entführt und ermordet drei Jugendliche, die “Palästinenser” feiern das Verbrechen und die Mörder, doch Steinmeiser erhebt seinen Zeigefinger gegen Israel. Parteichef Sigmar Gabriel, der einst Israel auf seiner Facebookseite ein „Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt“ nannte, dürfte mit seinem Parteifreund zufrieden sein.

Als Hans Martin Schleyer von der RAF entführt und anschließend ermordet wurde hörten sich die bundesdeutschen Presserklärungen, die Artikel der Mainstreampresse, sowie die Leserbriefe dergleichen anders an. Ob es daran gelegen haben mag, dass der damalige Arbeitgeberpräsident kein jüdisches Kind, sondern während des 2. Weltkrieges als SS-Untersturmführer in Böhmen und Mähren für die Arisierung der tschechischen Wirtschaft und die Beschaffung von Zwangsarbeitern für das Deutsche Reich zuständig war? Franz Josef Strauß wollte jedenfalls damals mit großen Teilen der deutschen Bevölkerung die Gefangenen der RAF an die Wand stellen und erschießen lassen und Bundeskanzler Helmut Schmidt zeigte kein Interesse über einen Frieden mit der RAF zu verhandeln und wurde weder von seinem Außenminister noch von irgendwelchen Journalisten dazu aufgefordert.

Am 27. Juni 1976 entführten die linksradikalen deutschen Terroristen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann mit zwei palästinensischen Kämpfern, der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“, ein Flugzeug der Air France über Athen mit 250 Passagieren an Bord. In Entebbe selektierte Wilfried Böse in bekannter deutscher Tradition 107 Juden von 143 Nicht-Juden. Mit der „Operation Thunderbolt“ befreite Israel damals die entführten Juden, wobei alle Entführer ums Leben kamen. Deutsche „Israelkritiker“ kritisierten damals die israelische Befreiungsaktion als „flagrante Verletzung der Souveränität Ugandas“, vergleichbar wie heute die Suche nach den entführten Jugendlichen und der Versuch der Ergreifung der Terroristen von „ehrbaren Antisemiten“ und vermeintlichen „Friedensfreunden“ kritisiert wird.

Die islamistische Hamas nahm den Mord von radikalen Israelis an dem palästinensischen Jugendlichen Mohammed Abu Chder  zum Anlass Israel mit einem Raketenteppich zu übersähen. Weil die israelische Regierung nun zurückschießt und die Raketenabschussrampen versucht zu zerstören, sind die Antisemiten dieser Welt fassungslos und ihre „Israelkritik“ wird wieder einmal zu Obsession.

Wie sagte Sartre vor Jahr und Tag in seinen “Überlegungen zur Judenfrage”: “Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden.”

 

Erstveröffentlichung in Mission Impossible

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Gilad Schalit – Einer gegen tausend

Gilad Schalit

Gotteskrieger der Hamas

Im Sommer 2006 wurde  Gilad Schalit, Ehud Goldwasser und Eldad Regev von israelischem Boden von der Hamas in den Gazastreifen, beziehungsweise von der Hisbollah in den Libanon entführt. Bei den beiden terroristischen Entführungsaktionen ermordeten Hamas und Hisbollah weitere israelische Staatsbürger.

Im Juli 2008 tauschte Israel die Leichen von Ehud Goldwasser und Eldad Regev  gegen fünf inhaftierte Terroristen, darunter den Massenmörder Samir Kuntar, der unter anderem ein vierjähriges jüdisches Mädchen mit einem Gewehrkolben ermordete, nachdem er den Vater des Mädchen vor deren Augen erschoss. Der Unterschied zwischen Barbarei und Zivilisation wurde deutlich als an der Grenze zum Libanon zwei Särge von den israelischen Angehörigen übernommen wurden. Die Hisbollah und die libanesische Regierung bereiteten Samir Kuntar einen triumphalen Empfang, bei dem sich Kuntar mit den Hitlergruß zeigte. Dieser  unerträgliche Triumph der Hisbollah verletzte nicht nur alle israelischen Familien, sondern jeden, der menschliches Mitgefühl besitzt. In den bürgerlichen deutschen Medien feierte man den Bundesnachrichtendienst der den Austausch vermittelt hat.

Nach fünf Jahren Geiselhaft von Gilad Schalit soll nun wieder durch Vermittlung Deutschlands und Ägyptens ein Austausch stattfinden. Für Gilad Schalit sollen über tausend rechtskräftig verurteilte Palästinenser freikommen, darunter knapp 300 Mörder. Israel hofft die Aktivitäten der Freigelassenen geheimdienstlich überwachen zu können. Ob das gelingen kann bezweifeln viele Menschen in Israel. Vor allem Angehörige der Opfer der palästinensischen Terroristen protestieren gegen die geplante Freilassung. Wenn die Mörder ihrer Angehörigen frei und erhobenen Hauptes das israelische Gefängnis verlassen werden, wird ihr Schmerz von neuem beginnen. Für die Hamas ist dieser Deal natürlich eine Aufforderung weitere Juden zu entführen um auch die verbliebenen Mörder zukünftig befreien zu können.

Wenn nichts dazwischen kommt wird Gilad Schalit in dieser Woche freikommen und seine Eltern und seine Geschwister in die Arme schließen können. Der Tausch „Einer gegen Tausend“ ist ein Sieg der israelischen Humanität, ein weiterer Beweis für die Zivilität Israels und ein weiterer Beleg für die Barbarei der offen antisemitischen Hamas, auch wenn viele Antisemiten und Israelgegner in Deutschland dies anderes sehen dürften, was die Berichterstattung von der Süddeutschen Zeitung über die Bildzeitung bis zur „Jungen Welt“ erahnen lässt.

Man stelle sich vor in Deutschland entführt eine rechtsradikale Terrorgruppe einen 19-jährigen Deutschen. Dieser wird fünf Jahre gefangen gehalten. Die Eltern wissen nicht ob er lebt oder tot ist. Würde die Deutsche Regierung einem Gefangenentausch zustimmen? Wäre Angela Merkel dazu bereit? Angenommen die Deutsche Regierung würde einem Gefangenentausch zustimmen. Über 1000 teilweise rechtsradikale Mörder, Terroristen und Schwerverbrecher würden im Austausch freigelassen. Wie würden die deutschen Medien darüber berichten? Ob die deutsche Bevölkerung und die bürgerlichen deutschen Medien dann auch so viel Verständnis für den Deal, für die Entführung zeigen würden?

Auf welcher Seite der „Barrikaden“, also Humanität oder Barbarei, große Teile der „Linken“ stehen belegt eindrucksvoll die nationalbolschewistische Tageszeitung „Junge Welt“ am 17.10.2011 in einem Interview mit Mohammad Abu-Rous: “..Wir freuen uns auf die Freilassung von 1000 Palästinensern, aber für die Gefangennahme des israelischen Soldaten bezahlten wir durch die israelischen Vergeltungsschläge mit mehr als 5000 Toten. Dieser hohe Preis soll auch bei den Verhandlungen nicht vergessen werden. Jetzt sind wir um so mehr besorgt um die hungerstreikenden Gefangenen. Die Freilassung eines Teils der Streikenden wird einen Schlag gegen die Moral der verbleibenden darstellen. Deswegen setzen wir auch unseren Streik fort. Der Ausstand in den Gefängnissen geht also weiter.“

Die Hamas fordert einen reaktionären Gottesstaat in Palästina und will ihre Forderung mit rechtsradikalem Terrorismus, wie der Entführung von Gilad Schalit  durchsetzen und ihre Adepten der „Jungen Welt“ jubeln ihr bedingungslos zu. Wie ideologisch verwahrlost müssen „Linke“ sein wenn sie sich mit  faschistischem Islamismus verbünden, der gegen alles steht, wofür die Linke jemals eingetreten ist. Die antisemitische Hamas verfolgt jedes marxistische Denken mit gnadenloser Unterdrückung und Folter, die antisemitische Hamas stellt Homosexualität unter Todesstrafe und behandelt die Frauen als Menschen zweiter Klasse.

Israel lässt seine Bürger nicht im Stich, fordert keine Märtyrer. Israel liebt das Leben, die Hamas liebt den Tod. Ob dieser Gefangenenaustausch, mit seinem moralischen Klassenunterschied den „ehrbaren Antisemiten“ Deutschlands weit über die „Junge Welt“ hinaus peinlich sein könnte, muss bezweifelt werden.

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