In memoriam Arik Brauer

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Arik Brauer wurde am 4. Januar 1929 in Wien geboren, er war Maler, Bühnenbildner, Sänger und Zeitzeuge des Nationalsozialismus. Arik Brauer gilt als der Hauptvertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.  Sein geliebter Vater war ein jüdischer Schuhmacher, der in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager in Riga ermordet wurde. Aufgewachsen ist der Jude Brauer, der nie gläubig war, in dem Wiener Arbeiterbezirk Ottakring. 1938, mit dem Anschluss Österreichs endete seine unbeschwerte Kindheit, er trug damals noch den Vornamen Erich, als jüdisches Kind wurde er geschlagen als „Judengsindl“ beschimpft und nur mit Glück überlebte er, untergetaucht in bitterer Armut, in Wien in einem Schrebergarten. Ab dem Jahr 1944 musste er als Kind bis er untertauchte Zwangsarbeit verrichten, in der Zeit wurde er einmal für wenige Minuten von einer Nationalsozialistin versteckt und gerettet, was er in vielen Interviews, die Brauer bis zuletzt gab, erzählte. Brauer verschwieg auch nicht, dass es Frauen gab, ausschließlich Frauen…

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Karl Wolff und seine Tochter Fatima

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Karl Wolff trat 1931 der NSDAP und der SS bei, er wurde 1935 SS-Brigadeführer und am 30. Januar 1937 zum SS-Gruppenführer ernannt und kurz vor Kriegsbeginn wurde Wolff Himmlers Verbindungsführer zum Führerhauptquartier. Am 30. Januar 1942 wurde der Chef des „Persönlichen Stabes“ von Heinrich Himmler zum SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS befördert. Im September 1943 bis zum Kriegsende wurde er als bevollmächtigter General der Deutschen Wehrmacht in Italien zugleich Generalbevollmächtigter bei Mussolini und damit höchster SS- und Polizeiführer in Italien.

Karl Wolff war an der Deportation von mindestens 300.000 Juden in das Vernichtungslager Treblinka beteiligt. In einem Brief vom 13. August 1941 hatte Wolff seiner Genugtuung darüber Ausdruck verliehen, dass während der letzten zwei Wochen täglich ein Transport mit mindestens 5000 „Angehörigen des auserwählten Volkes“ nach Treblinka abgegangen sei. Karl Wolff sorgte für neue Transportkapazitäten um die Juden leichter aus den Gettos oder aus anderen Gebieten deportieren zu…

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Der Krieg der DDR und der westdeutschen Linken gegen Israel

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Zum 75. Jahrestag der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus

Heute vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945 wurde Europa, nach 65 Millionen Toten und dem Völkermord an den europäischen Juden, durch die Alliierten vom Nationalsozialismus befreit. Neben tausenden jüdischen Partisanen und Widerstandskämpfern in Ost- und Westeuropa dienten 1.406.000 Juden in den regulären Armeen der Alliierten. Innerhalb des Deutschen Reiches gab es von Anfang an Widerstand gegen Hitler, neben Einzelkämpfern wie Georg Elser,  war vor allem die „Roten Kapelle“ um den Kommunisten Leopold Trepper eine wirkungsstarke Gruppe. Mehr als die Hälfte der Mitglieder dieser Widerstandgruppe waren Juden und viele waren Kommunisten. Die meisten Mitglieder der „Roten Kapelle“ wie Harro Schulze-Boysen, Arvid Harnack oder Hans Coppi bezahlten wie Georg Elser ihren Widerstand mit dem Leben.

Deutschland wurde geteilt und viele der überlebenden Juden wanderten 28 Jahre nach der San Remo Konferenz in das am 14. Mai 1948 gegründete Israel aus. Noch…

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Die Kubanische Revolution, Che Guevara und seine Gegner

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Die USA und ihr System waren und sind oftmals der Fels in der Brandung für Rechtstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit. Es gibt keinen Grund für eine grundsätzliche Feindseligkeit gegenüber der amerikanischen Gesellschaft und seinen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Institutionen, schließlich befreiten die USA Europa von der nationalsozialistischen Barbarei. Wo es viel Licht gibt, da gibt es auch Schatten, so gehört zu den größten Fehlern der amerikanischen Außenpolitik neben dem Vietnamkrieg und der Unterstützung der islamfaschistischen Mujaheddin in Afghanistan, die Politik der USA gegen Kuba. Unterstützt von den USA putschte sich der General und spätere Massenmörder Fulgencio Batista im Juni 1952 in Kuba an die Macht. Kuba war vor und während der Diktatur Batistas das „Bordell“ der USA. Die USA kontrollierten 75% des Handels, besaßen 90% der Minen des Landes und 50% des Bodens. Die Bevölkerung lebte in bitterer Armut, rund fünfzig Prozent waren mehr oder weniger Analphabeten, zirka 30 Prozent waren…

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Der linke Terrorismus

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Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist der islamische Terror zu einer Konstante des politischen Lebens geworden. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass uns Nachrichten von menschenverachtenden islamischen Terroranschlägen erreichen. Wenn im Irak, in Pakistan oder Afghanistan islamische Attentäter hunderte Menschen ermorden ist das den Medien kaum noch eine Zeile wert. Erst seit der islamische Terror nach Europa, nach Frankreich oder Deutschland kam wird darüber hin und wieder berichtet. Der vergangene Terror der RAF ist mittlerweile zu einem Referenzsystem geworden, immer wieder werden Vergleiche gezogen, dabei sind die Unterschiede zwischen dem damaligen und dem heutigen Terrorismus gewaltig. Der Hauptunterschied liegt in der Anzahl der Opfer.  In den fast drei Jahrzenten der RAF wurden dreiunddreißig Personen ermordet. Allein am 11. September 2001 ermordeten  in New York islamische Gotteskrieger 3.000 Menschen mit einem einzigen Schlag. Das primäre Ziel der islamischen Terroristen besteht genau wie bei den Rechtsextremisten möglichst viele Menschen…

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