Jakob Augstein, sein „Freitag“ und die „zionistischen Schlächter“

Mission Impossible

Martin Stobbe, ein Autor der ansonsten ideologiekritischen Zeitung Bahamas, behauptete im März 2018 in Facebook: “Der Freitag ist nicht der Stürmer und Augstein nicht der Streicher“. Weil sein Kollege Magnus Klaue in der Kritik stand, da dieser jahrelang mit Jakob Augstein kooperierte und im antizionistischen „Freitag“ rund neunzig Artikel, vor allem über Bildung, Literatur, Autobahnen und Nichtraucherschutz für gutes Geld veröffentlichte verteidigte Martin Stobbe darüber hinaus wie folgt das „israelkritische“ Blatt: „Der Freitag ist ein Blatt verschiedener Autoren, in dem ein Redakteur gegen eine einigermaßen vernünftige Bezahlung Texte von Magnus Klaue untergebracht hat, die zudem nicht zensuriert worden. Also schon zwei Punkte, in denen sich der Freitag positiv von Jungle World und konkret unterscheidet.“ Und im Unterschied zu Che Guevara hat „Jakob Augstein niemanden persönlich und mit Freude exekutiert“, so Martin Stobbe in Facebook, obwohl ohne Beleg, trotzdem offenbar exakt wissend welche Gefühle Che Guevara im Guerillakrieg gehabt haben muss.

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Late Night Soko am 10. Februar um 4.17 Uhr

kay1bEs ist erstaunlich und beinahe bewundernswert mit welcher Hingabe Kay Sokolowsky bis sehr sehr tief in die Nacht an seinen Texten tüftelt und feilt, um einerseits seine tiefsten Gefühle preiszugeben und andererseits um seine Anhänger mit den Texten zu verwöhnen, die sie verdient haben.

Kay Sokolowsky am 10. Februar um 04:13: „Manfred Breitenberger Ws für ein wirrer, denunziatorischer, Idiotenscheiß – Glückwunsch! Sie sind der mit Abstand blödeste Typ, der mich jemals angepißt hat. Leider muß ich mich nun selber trockenlegen, Sie inkontinente Null.“

Eine Minute später ist der Kay noch unzufrieden mit seinem Werk und schreibt am 10. Februar um 04:14: “Manfred Breitenberger Ws für ein wirrer, denunziatorischer, Idiotenscheiß – Glückwunsch! Sie sind der mit Abstand blödeste Typ, der mich jemals angepißt hat. Leider muß ich mich nun selber trockenlegen – Sie können ja nicht mal gleichzeitig rufmorden und einen Schuh binden, Sie Null.“

Wenig später meint Kay sein Text könnte noch besser sein und so  ändert er am 10. Februar um 04:14 sein großes Gefühlswerk wie folgt ab: „Manfred Breitenberger Was für ein wirrer, denunziatorischer, Idiotenscheiß – Glückwunsch! Sie sind der mit Abstand gemeinste Typ, der mich jemals angepißt hat. Leider muß ich mich nun selber trockenlegen – Sie können ja nicht mal gleichzeitig rufmorden und einen Schuh binden, Sie Null.“

Endlich, am 10. Februar um 04:17, nach beinahe übermenschlichen Anstrengungen gelingt es Kay Sokolowsky über sich hinauszuwachsen und schreibt in der endgültigen Fassung: „Manfred Breitenberger Was für ein wirrer, denunziatorischer Idiotenscheiß – Glückwunsch! Sie sind der mit Abstand irrste Typ, der mich jemals angepißt hat. Leider muß ich mich nun selber trockenlegen – Sie können ja nicht mal gleichzeitig rufmorden und einen Schuh binden, Sie arme Null.“  

Da schreibe ich einen runden Text über das tolle Engagement des freien Journalisten Kay Sokolowsky beim Muslim-Markt und anderswo um seinen Bekanntheitsgrad zu maximieren und was ist die Wertschätzung? Mich überfällt der schreckliche Verdacht, dass mich der Kay überhaupt nicht mag. Undank ist der Welten Lohn. Darauf einen der Besten. Darauf einen Dujardin.

Lesen Sie hier weiter:

Kay Sokolowsky, seine Islamophilie und das „blütenweiße Hemd aufgeknöpft bis zum Nabel der Welt“

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Ein Volk, ein Reich, ein börsennotierter Arbeiterverein

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Das 1:0-Ergebnis zwischen dem börsennotierten Arbeiterverein aus Dortmund und RB Leipzig war am 4. Februar 2017 Nebensache.  BVB-Boss Watzke hat das RB-Modell mehrfach kritisiert. In einem Interview der Sportbild meinte er: „Bei Rasenballsport, wie sie ja tatsächlich heißen, haben wir das erste Mal – auch im Gegenteil zu Hoffenheim oder Wolfsburg – den Fall, dass da nichts, aber auch gar nichts historisch gewachsen ist. Da wird Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu performen“.

Bei verbalen Beleidigungen beließen es die Fans von Borussia Dortmund am 4. Februar freilich nicht. Vor dem Spiel empfingen die Dortmunder Fans rund 1.000 mit einem Sonderzug angekommene Leipzig-Anhänger, darunter viele Frauen und Kinder mit Steinen, Flaschen, Bierdosen und anderen Wurfgeschossen. Ein Leipziger Fan musste nach einem Dortmunder Faustschlag reanimiert werden. In kleinen Gruppen agierten die Angreifer mit einer Guerilla-Taktik, sodass die überforderte Polizei von einem Brandherd zum nächsten eilen musste. Wie ein Augenzeuge auf dem Fanportal rb-fans.de berichtete, soll auch noch am Boden liegenden Fans eingetreten worden sein. Kinder versteckten sich hinter Stromkästen, um sich vor den Wurfgeschossen getroffen zu werden. Von heftigen verbalen Beleidigungen, antisemitischer Hetze, und Bespucken ganz zu schweigen.

Im Stadion zeigten die Borussen-Fans weiter was sie unter Fairness verstehen. BVB-Fans zeigten menschenverachtende Transparente, in denen unter anderem von „Bullen schlachten“, „Pflastersteine auf die Bullen“ , RB Verpiss Dich! Der Fußball gehört uns“ oder „Bastarde“ die Rede war. Auf einem Spruchband wurde RB-Sportdirektor Ralf Rangnick dazu aufgerufen, Selbstmord zu begehen. „Burnout Ralle: Häng dich auf“ war auf dem Transparent zu lesen. Zudem versuchten die schwarz-gelben Fans während des Spiels, per Laserpointer aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen und blendeten Spieler von Leipzig. Die einmalige Aufforderung des Stadionsprechers, dies bitte zu unterlassen, änderte daran freilich nichts.

Auf der Fan-Seite von RB-Leibzig ist zu lesen: „Die traurige Bilanz waren 4 verletzte Polizisten, von denen einer durch einen Steinwurf ins Gesicht schwer verletzt wurde. Außerdem gab es nach Fanverbandsangaben 10 RB-Fans, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Polizei spricht von „extremer Gewaltbereitschaft und Aggressivität“. In einer weiteren Meldung wurde diese Einschätzung verschärft(!), dort sagte der Einsatzleiter „…derartige Bilder und solche hasserfüllten Fratzen habe ich noch in keinem meiner Polizeieinsätze gesehen“. (..) Aber eine derartige Eskalation basiert nicht auf Gründen, die von heute auf morgen entstehen. Die Dortmunder Führungsriege als auch diverse Meinungsmultiplizierer mit größerer Reichweite wie z.B. die Dortmunder Fanseite „schwatzgelb“ haben im Laufe der Jahre gewaltig dazu beigetragen, dass die Ablehnung und der Hass gegenüber RB Leipzig gerade in Dortmund so kultiviert werden konnte. Nein, diese Stellen haben natürlich nichts illegales getan und sie haben sich natürlich nicht selbst die Finger schmutzig gemacht. Sie werden danach sagen, dass sie Gewalt natürlich ablehnen usw. Sie werden auch sagen, dass es nur vereinzelte Chaoten und keine Dortmunder Fans gewesen sein können. Aber ganz so einfach ist es nicht. Wenn man sich dafür feiert, dass das Stadion mit 81.360 Leuten ausverkauft ist, wenn man sich regelmäßig für seine großen Anhängerzahlen feiert, dann feiert man auch den Idiotenanteil unter diesen Leuten. Ein Fußballverein kann seine Anhänger durch positive als auch negative Emotionen binden, aber gleichzeitig muss dies auch unter der Flagge der Gewaltfreiheit geschehen. Beides, die Emotionen und der Konsens der Gewaltfreiheit entstehen durch Rituale, durch bewusstes Hervorheben dieser Werte.“

RB Leipzig ist einer der besten Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte. Wenn Bayern München weiter so schwächelt und Leipzig so weitermacht, dann ist sogar die Meisterschaft möglich. RB Leipzig hat die jüngste Mannschaft der Bundesliga, ohne große Stars, aber mit Sportdirektor Ralf Rangnick einen der erfolgreichsten und somit besten Fußball-Kenner. Trainer Ralph Hasenhüttl passt zudem perfekt in die Spielphilosophie des Vereins. Erfolg erzeugt Neid, diesen Neid spürt Bayern München seit vielen Jahrzehnten und nun eben auch der RB Leipzig. Derzeit steht Leipzig hinter Bayern München an zweiter Stelle der Tabelle mit acht Punkten Vorsprung auf den Vierten aus Dortmund. Sollte der börsennotierte Arbeiterverein mit seinen „besten Fans“ noch von Hoffenheim, Hertha und Köln überholt werden, dann wäre die Fußballwelt wieder in Ordnung und der Fußball-Gerechtigkeit gedient.

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Ist die TAZ eine antisemitische Zeitung?

LKW_AngriffEin palästinensischer Islamist ermordete am Sonntag mit einem Lastwagen in Jerusalem an einer Bushaltestelle im  Stadtteil Armon Hanaziv vier junge Israelis. Fünfzehn weitere Menschen wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verglich den Anschlag von Jerusalem mit den Anschlägen von Nizza und Berlin und sieht eine Verbindung zum Islamischen Staat.

In der links-alternativen TAZ halluziniert die dortige „Ober-Israelkritikerin“ Susanne Kaul in Jerusalem ist nicht Berlin„Während Amri seinen Anschlag plante, handelte Al Kunbar offenbar spontan und unter dem Einfluss eines gesellschaftspolitischen Umfeldes, für das Terror in Teilen nicht nur legitim, sondern ehrenhaft ist – weil es gilt, die Besatzung und damit einhergehende Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Terror ist Terror ist Terror, und die Mütter und Väter der vier toten Soldaten interessiert die Motivation des Mörders wenig. Für die Politik birgt die Tatsache, dass es Gründe gibt für die Verzweiflung, die Palästinenser zu Selbstmordanschlägen motiviert, eine Chance. Anstatt dem Terror konstruktiv zu begegnen, entzieht sich Netanjahu seiner Verantwortung, wenn er ein Bild von Jerusalemern und Berlinern malt, die im gleichen Boot sitzen.“

Der islamistische „verzweifelte“ Terrorist hatte laut Susanne Kaul Gründe für seine Mordtat. Wie man dem islamistischen Terror konstruktiv begegnen soll lässt die „israelkritische“ Islamistenversteherin freilich offen. Im antisemitischen Weltbild sind die Juden selbst schuld an ihrer Verfolgung. Dieses Verständnis für widerlichsten islamischen Terror ist weit verbreitet. Die islamistische „Moderne“ bekämpft seit Jahren den westlichen Lebensstil, ermordet Ungläubige auf Weihnachtsmärkten oder Juden in Israel weil sie Juden sind und deutsche Journalisten stellen sich mehr oder weniger auf die Seite der Mörder. Leider gibt so gut wie keinen Protest gegen solcherlei menschen-verachtende, den islamischen Terror verharmlosende Artikel  wie den hier kritisierten in der TAZ. Über 50.000 Leser kaufen täglich diesen Angriff auf die Zivilisation.

Die Terror-Organisation Hamas hat den Terroranschlag begrüßt und zu weiteren Anschlägen aufgerufen. Sie versprach den „Märtyrern“, die einen Anschlag gegen den „zionistischen Feind“ ausführen, ihre volle Unterstützung.  In Gaza gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, denn zum Zeichen der Freude über die Ermordung der jüdischen jungen Menschen wurden Süßigkeiten verteilt. Susanne Kaul kann sich in Gaza ihre Süßigkeiten abholen.

Das Buch von Samuel Schirmbeck, Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen sollte zur Pflichtlektüre nicht nur für „Israel-KritikerInnen“ und andere  Kultur-Relativisten werden. Bei Susanne Kaul und der TAZ ist freilich Hopfen und Malz verloren.

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Jutta Ditfurth und die „Kampfesgrüße“

Zwei Jahre nach den Terroranschlägen von Palästinensern (AOLP-Kommandos) in München ermordeten während der Olympischen Sommerspiele im September 1972 in München palästinensische Terroristen vom „Schwarzer September“ elf Sportler der israelischen Mannschaft während einer Geiselnahme.

Der Dolmetscher von Ulrike Meinhof in ihrem Ausbildungslager in Jordanien, Ali Hassan Salameh war einer der Drahtzieher des Attentates. Deutsche Neonazis unterstützten die palästinensischen Terroristen bei der Vorbereitung für die Geiselnahme. Die israelischen Sportler wurden in München bestialisch misshandelt und gefoltert. Bei der dilettantisch angelegten deutschen Befreiungsaktion in Fürstenfeldbruck kamen alle israelischen Sportler überwiegend durch die Handgranaten der palästinensischen Terroristen ums Leben. Auf den antisemitischen Text von Ulrike Meinhof zum Olympia-Attentat der Palästinenser 1972 geht Jutta Ditfurth in ihrer Meinhof-Biographie nur minimal ein. Dabei wäre eine Analyse genau dieses Textes gewinnbringend für die Ideologie der RAF gewesen. In Ulrike Meinhofs Text „Rote Armee Fraktion –Die Aktion des Schwarzen September in München – Zur Strategie des antiimperialistischen Kampfes“ steht beispielsweise:

„Die Aktion des Schwarzen September hat das Wesen imperialistischer Herrschaft und des antiimperialistischen Kampfes auf eine Weise durchschaubar und erkennbar gemacht wie noch keine revolutionäre Aktion in Westdeutschland oder Westberlin. Sie war gleichzeitig antiimperialistisch, antifaschistisch und internationalistisch. (..)

Sie hat einen Mut und eine Kraft dokumentiert, die immer nur das Volk hat (..)

…gegen dem seinen Wesen und seiner Tendenz nach durch und durch faschistischen Imperialismus- in welcher Charaktermaske auch immer er sich selbst am besten repräsentiert findet: Nixon, Brandt, Moshe Dayan oder Genscher, Golda Meir oder Mc Gouvern. (..)

Alle Aufschübe des Ultimatums, das sie mit Lügen und falschem versprechen erreicht haben, diente ihnen nur zu einem ausschließlichen Zweck: Für die Vorbereitung des Massakers Zeit zu gewinnen. Sie hatten nur ein Ziel, nur ja dem Moshe-Dayan-Faschismus – diesem Himmler Israels- in nichts nachzustehen. (..)

An der Aktion des Schwarzen September in München gibt es nichts mißzuverstehen. Sie haben Geiseln genommen von einem Volk, das ihnen gegenüber Ausrottungspolitik betreibt, Sie haben ihr Leben eingesetzt, um ihre Genossen zu befreien. Sie wollten nicht töten. Sie haben ihr Ultimatum mehr als aufgeschoben. Sie haben angesichts der unnachgiebigen Haltung Israels vorgeschlagen, die israelischen Geiseln als Gefangene zu behalten. Die israelischen Geiseln waren mit diesem Ausweg einverstanden. Sie sind von den deutschen Behörden genauso getäuscht worden wie die Revolutionäre. Die deutsche Polizei hat die Revolutionäre und die Geiseln massakriert. Die Aktion des Schwarzen September in München wird aus dem Gedächtnis des antiimperialistischen Kampfes nicht mehr zu verdrängen sein. Der Tod der arabischen Genossen wiegt schwerer als der Tai-Berg. (..) Solidarität mit dem Befreiungskampf des palästinensischen Volkes!“ (..)

Jutta Ditfurth schweigt sich mehr oder weniger über diesen Text in ihrer Biographie aus. In einer Konkret Diskussion aus dem Jahr 2008 (Heft 3) kritisiert Thomas Ebermann den Meinhof-Text heftig, bezeichnet die „apologetische Erklärung von Ulrike Meinhof im Namen der RAF“ als „grauenhaft.“ Darauf verteidigte Jutta Ditfurth, nachdem sie in einem Nebensatz zugab, dass Teile des Textes antisemitisch seien, ihr Vorbild, sie meint:

„Sie hatte die PLO und die El Fatah in Jordanien 1970 als Freunde und als Opfer des Nahostkriegs kennengelernt. Fast alle diese Leute starben in den Luftangriffen im Schwarzen September von 1970. Ulrike Meinhof saß, als sie den Text im November 1972 schrieb, seit fünf Monaten in absoluter Isolationshaft in der Männerpsychiatrie der Justizvollzugsanstalt Köln- Ossendorf und litt unter sensorischer Deprivation. Ulrikes Texte waren Kampfesgrüße und keine Vernichtungswünsche, dazu sollten sie heute nicht verdreht werden. Sie war keine Antisemitin. Es gab Streit unter den Gefangenen über diesen Text. Ulrike Meinhof hat sich danach zum xten Mal in ihrem Leben intensiv mit der Geschichte Israels und des Judentums befaßt.“

Die Lobeshymne von Ulrike Meinhof auf die Ermordung und Geiselnahme der jüdischen Sportler 1972 in München durch palästinensische Terroristen, die antisemitischen NS-Vergleiche über die „Ausrottungspolitik“ bis zum „Moshe-Dayan-Faschismus“ und ihre völkischen und gleichzeitig antiimperialistischen Auslassungen bezeichnet Jutta Ditfurth als „Kampfesgrüße.“   Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „K a m p f e s g r ü ß e !“

In Konkret 2008/09 schreibt Lars Quadfasel über die Selbstentlarvung von Jutta Ditfurth: „In diesem Ungeheuer von Wort, diesem Bastard aus Kominternresolution und Weihnachtskarte, steckt mehr diagnostische Wahrheit, als Ditfurth lieb sein dürfte. Exakt jene Einheit aus Kraftmeierei und Sentiment, aus intimer Tuchfühlung zum Weltgeist und vornehmer Distanz zu dessen Erfüllungsgehilfen, hat den hiesigen Israelhass stets ausgezeichnet. Und vielleicht besteht darin das ganze Elend der neuen deutschen Linken: dass sie, spätestens seit ihrer antizionistischen Kehre, eigentlich nichts als Kampfesgrüße versandt hat.

 

Mehr über die Kampfesgrüße, das antiimperialistische Weltbild und den aktuellen „Kampf“ gegen den Antisemitismus von Jutta Ditfurth lesen sie in der Ditfurth-Trilogie auf Mission Impossible:

Teil 1 der Trilogie: Das Grass-Gedicht und die Befreiung „aus den sich selbst auferlegten Fesseln“

Teil 2 der Trilogie: Georg und Jutta: Die Geschichte einer Freundschaft

Teil 3 der Trilogie: Jutta Ditfurth und ihr antiimperialistischer Antisemitismus

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