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Ist die TAZ eine antisemitische Zeitung?

LKW_AngriffEin palästinensischer Islamist ermordete am Sonntag mit einem Lastwagen in Jerusalem an einer Bushaltestelle im  Stadtteil Armon Hanaziv vier junge Israelis. Fünfzehn weitere Menschen wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verglich den Anschlag von Jerusalem mit den Anschlägen von Nizza und Berlin und sieht eine Verbindung zum Islamischen Staat.

In der links-alternativen TAZ halluziniert die dortige „Ober-Israelkritikerin“ Susanne Kaul in Jerusalem ist nicht Berlin„Während Amri seinen Anschlag plante, handelte Al Kunbar offenbar spontan und unter dem Einfluss eines gesellschaftspolitischen Umfeldes, für das Terror in Teilen nicht nur legitim, sondern ehrenhaft ist – weil es gilt, die Besatzung und damit einhergehende Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Terror ist Terror ist Terror, und die Mütter und Väter der vier toten Soldaten interessiert die Motivation des Mörders wenig. Für die Politik birgt die Tatsache, dass es Gründe gibt für die Verzweiflung, die Palästinenser zu Selbstmordanschlägen motiviert, eine Chance. Anstatt dem Terror konstruktiv zu begegnen, entzieht sich Netanjahu seiner Verantwortung, wenn er ein Bild von Jerusalemern und Berlinern malt, die im gleichen Boot sitzen.“

Der islamistische „verzweifelte“ Terrorist hatte laut Susanne Kaul Gründe für seine Mordtat. Wie man dem islamistischen Terror konstruktiv begegnen soll lässt die „israelkritische“ Islamistenversteherin freilich offen. Im antisemitischen Weltbild sind die Juden selbst schuld an ihrer Verfolgung. Dieses Verständnis für widerlichsten islamischen Terror ist weit verbreitet. Die islamistische „Moderne“ bekämpft seit Jahren den westlichen Lebensstil, ermordet Ungläubige auf Weihnachtsmärkten oder Juden in Israel weil sie Juden sind und deutsche Journalisten stellen sich mehr oder weniger auf die Seite der Mörder. Leider gibt so gut wie keinen Protest gegen solcherlei menschen-verachtende, den islamischen Terror verharmlosende Artikel  wie den hier kritisierten in der TAZ. Über 50.000 Leser kaufen täglich diesen Angriff auf die Zivilisation.

Die Terror-Organisation Hamas hat den Terroranschlag begrüßt und zu weiteren Anschlägen aufgerufen. Sie versprach den „Märtyrern“, die einen Anschlag gegen den „zionistischen Feind“ ausführen, ihre volle Unterstützung.  In Gaza gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, denn zum Zeichen der Freude über die Ermordung der jüdischen jungen Menschen wurden Süßigkeiten verteilt. Susanne Kaul kann sich in Gaza ihre Süßigkeiten abholen.

Das Buch von Samuel Schirmbeck, Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen sollte zur Pflichtlektüre nicht nur für „Israel-KritikerInnen“ und andere  Kultur-Relativisten werden. Bei Susanne Kaul und der TAZ ist freilich Hopfen und Malz verloren.

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