Wie "links" ist die Freitags Community?

Das Projekt von Jakob Augstein im Internet eine (linke) Community zu entwickeln, eine Plattform für linke Diskussion bereitzustellen, verdient größtes Lob. Um ein linkes Meinungsmedium zu schaffen und zu erhalten, werden allerdings linke Meinungen und Positionen benötigt sowie eine Redaktion die auf beleidigende, obszöne, vulgäre, sexuell orientierte, abscheuliche, bedrohliche, antisemitische oder rassistische Kommentare entsprechend reagiert. Für mich stellt sich nicht erst seit heute, nach drei-monatigem Bloggen in der Freitags Community, die Frage: Wie links ist die FC?

Marx, Bebel, Liebknecht, Luxemburg, Lenin, Stalin, Mao, Meinhof, Castro, Chavez waren oder sind „Linke“. Sie alle mussten damit rechnen von ihren mächtigen Gegnern ins Jenseits befördert zu werden. Chavez lebt in ständiger Erwartung, von einem Kommando der CIA ins Reich seines Idols befördert zu werden. Der große Fidel Castro ist auf seine alten Tage nicht davor zurückgeschreckt, seine Revolution dadurch zu retten, dass er sich mit Figuren wie Saddam Hussein und dem Papst sehen ließ. Damit sollen keine Fehler oder Verbrechen dieser Linken entschuldigt werden. „Freitags-Linke“ sind wegen ihrer Positionen nicht vom Tod bedroht. Sie könnten, wenn sie könnten „linke“ Positionen vertreten. Sie könnten linke Diskussionen zulassen. Ich versuchte mit meinen Blogs Themen aufzugreifen, die fernab von Kuchenrezepten und FDP Diskussionen angelegt waren. Dies war kaum möglich, da in dem Freitagsforum den antisemitischen, rassistischen oder bürgerlichen Kommentaren von ewig gestrigen Stalinisten, religiös motivierten Antisemiten, Eugenikern, Esoterikern und Anthroposophen von zu Wenigen etwas dagegengesetzt wurde und wird und diese teilweise unfassbaren Kommentare von der Redaktion geschützt wurden und werden. Aus welchen Gründen auch immer. Meine ersten drei Blogs beschäftigten sich mit der Thematik, Israel-Antisemitismus-Antizionismus. Was mir in den 800 Kommentaren dieser drei Blogs an linkem (und rechtem) Antisemitismus, Borniertheit und Querfrontdenken entgegenschlug war erschütternd. Kurz nach meinem Auftreten in der FC, solidarisierte sich Rainer Kühn mit mir, was nach vielen Beleidigungen von Uwe Theel, Rahab, Goedzak usw. seine Deaktivierung zur Folge hatte. Dies war der Anfang des Untergangs dieses Forums. Nach dem Ausschluss Rainer Kühns bekam ich folgende Mail von ihm:

Linke Ecksteine, im Mai 2010 von Rainer Kühn gemauert:
linke argumente öffentlich machen in seinem wirkungsbereich, solidarisch sein mit widerstandsbewegungen auch weit weg, sich kritisch verhalten durch permanentes befragen und belächeln der positiven welt a) debatten auslösen: gegen geschichtsleugnung und legendenbildung, gegen konkrete lebensbedingungen, gegen die forderung, kritik müsse konstruktiv gebrochen werden, ehe sie was wert sei. (marx nannte konstruktive kritik „kritische kritik“, adorno stellte die absurdität des wortungetüms fest: kritik ist eh konstruktiv; als gefordert konstruktive soll sie aber bloß eine vage idee, einen vorschlag, etwas neues, eine richtung, ein vielleicht benennen, also genau keine unter- und entscheidung sein. also weiches wasser auf den stein. adorno winkte ab, mit karl kraus und anderen, die ihren kopf nicht weggegeben hatten.) b) solidarität zur leidens- und widerstandsgeschichte von spartacus über müntzer und die religionskritiker zu marx, zu den kumpeln, dem proletariat, den kommunisten, den verfolgten, in kz ermordeten, den tätigen befreiern der roten armee und den exilierten als wissen um die ästhetik des widerstands. ermittlungen führen (helfen). mit der aufgabe, die geschichte zu erinnern und wach zuhalten, im sinne walter benjamins eben nicht aufbewahrend für die befreiten enkel, sondern im hass auf die knechtschaft, auf die unterdrücker als mittel und motivation für deren aufhebung. wie es klassen gibt, nicht bürgerlich-demokratisch weichgespülte schichten. c) kritischen verhalten greift in die welt sachlich-humanistisch ein, an der kasse der alten dame helfen, vor dem tresen schon mal eine alkoholisierte diffamierungssequenz stoppen, warum etwas so billig sein kann fragen; und belächeln und verlachen, die suv-fahrer, die schönredner, die gerneleber, die lackaffen, die leute, die in der anstalt richtig wären. – wenn der kampf schon weiter geht, dann soll er auch spaß machen.

Seine Sache muß man ausfechten, am Ende muß sie – weil richtig – gewinnen: „Debatten sind wichtig als Austauschforen vernünftiger Argumente. Debatten werden zu bloßen Ritualen, wenn das bessere Argument in der Sache keine Folgen zeitigt. Die Fritz-Fischer-Kontroverse, der Historikerstreit, die Goldhagen-Debatte, die Wehrmachtsausstellungsdiskussion – what´s right, what´s falsch, immer wieder in unterschiedlichem Interesse neu aufgelegt im kommunikativen Adel von Kontroverse, Streit, Debatte, Diskussion. Es gibt einen Standpunkt, es gibt einen Gegenstandpunkt, und es gibt unendlich viele Differenzierungen, so lange, bis alles gesagt ist und keiner eigentlich mehr Lust hat, es sei denn, auf die nächste Debatte. Neues Spiel, alter Gegner, ad infinitum. Das ist die Geschäftsgrundlage, und die steht schließlich nicht zur Debatte, genauer: nicht zur Entscheidung.“ Rainer Kühn, Darüber reden sie alle. Anmerkungen zur debattierenden Gesellschaft, Büchergilde magazin 1/98, S. 36-39.
Diesen wahrhaft linken Text, diese Definition, was ist links, kann ich vollständig unterschreiben. Debatten sind wichtig als Austauschforen vernünftiger Argumente. Für die Totengräber des Freitagsforums dürfte dieser Text unerträglich sein. Aus diesem Grund werde ich die Totengräber (Betonblogger und Betonfeministinnen) des Freitags-Forums im Folgenden kurz benennen und beschreiben.


So ging das Leben des Iwan Iljitsch hin, siebzehn Jahre lang, seit seiner Hochzeit ( Der Tod des Iwan Iljitsch – Lew. N. Tolstoi)
Uwe Theel (glaubt an einen gütigen Gott), der „Hans Meiser“ der FC, bei genauerem hinsehen der Iwan Iljitsch der Community. Uwe Theel ist ein rechter Sozialdemokrat, gebildet, Germanist und Lehrerausbilder und Mitglied der Linkspartei, der sich zwar sprachgewandt ausdrücken kann, aber trotzdem meist inhaltslos bleibt. Nachdem er Rainer Kühn unverschämt beleidigt hatte wurde er für eine Woche gesperrt. Es gab auch richtige Entscheidungen der Redaktion. Wer wie Uwe Theel, Israels Militäraktionen kritisiert und gleichzeitig die Hamas verharmlost, Israel also sein Recht auf Verteidigung abspricht, spricht Israel deduziert das Existenzrecht ab. Wer Israel das Existenzrecht abspricht ist, mit Verlaub, Antisemit oder Antizionist. Im Améry Blog und im Slánský Blog outete sich Uwe Theel als überzeugter Israelgegner. Legendär die Kontroverse über das Chomsky Zitat. Uwe Theel bezeichnete mich in vielen Kommentaren als Fälscher (fett geschrieben: fidelche ist ein Fälscher). Am Ende des Blogs stellte sich letztlich durch Uwe Theels eigenen Beitrag heraus, dass das Zitat keine Fälschung war. Entschuldigung Theels: Fehlanzeige!
Im Religionsblog tat er sich sehr schwer mit logischer Argumentation. Die Unlösbarkeit eines allmächtigen und allwissenden Gottes hat er wohl bis heute nicht verstanden. Im Proudhon- und Gesell-Blog verteidigte Uwe Theel die antisemitischen und rassistischen Theorien von Proudhon und Gesell. Die Menschenzucht Gesells versuchte er mit Aischylos zu relativieren. Unglaublich! Bereits nach seinem ersten Kommentar im Proudhon Blog forderte Blogger koslowski den Ausschluss von Uwe Theel, natürlich ohne Erfolg. Trotz alledem, tat und tut Uwe Theel mir leid. Ich brachte dies in „Privaten Nachrichten“ im Freitagsforum immer wieder zum Ausdruck und bat die Mitblogger um Nachsicht bezüglich Uwe Theels. Iwan Iljitsch kann nicht anders. Vielleicht bemerkt er in einigen Jahren, dass er auf dem „Holzweg“ war. Ich traue es ihm zu.

Der Penisneid als Phantasie des kleinen Mädchens, dem im Laufe seiner Kindheitsentwicklung der anatomische Geschlechtsunterschied zwischen Mann und Frau bewusst wird. Dies geschieht mit der phallischen Phase etwa um das dritte bis fünfte Lebensjahr herum. Das Mädchen erkennt, dass es keinen Penis besitzt, und entwickle die unbewusste Phantasie, es sei kastriert worden. Als Abwehr dieser Phantasie, die mit dem Gefühl der Minderwertigkeit einhergehe, entwickle das Mädchen den Neid auf den Penis des Mannes. (Drei Abhandlungen über die Sexualtheorie auf sowie in einige weitere Aufsätze – Sigmund Freud)

Rahab (glaubt an weibliche Götter) „glänzt“ im Forum mit permanenten sexuellen Beleidigungen. Aufgrund Ihrer sehr oft sexuell libidinösen Terminologie, lässt sich ein massives Problem mit Männern vermuten, das in Ausdrücken und Wünschen nach „Hodenmäntel“ unterbewusst ans Tageslicht drängt und zum Ausdruck gebracht wird. Über die Zeugung Ihrer Kinder lässt sich nur spekulieren, mir dünkt, es könnte per Insemination mit der Bechermethode, überbracht entweder durch „Thinktankgirl“ oder „dame.von.welt“, geschehen sein. Ein direkter Kontakt mit Männern ist nicht vorstellbar…. Am 20.02.2010 um 22:00 schrieb Rahab im „Der Einarmige im Gehölz-Blog“: „Dann bin ich eben strukturelle Antisemitin.“ Ihren Antisemitismus stellte Rahab in fast allen Blogs offen zur Schau. Offensichtlich muss sie keine Reaktionen der Redaktion befürchten. Sexuelle Beleidigungen, wie „Du kriegst wohl keinen hoch“ oder „seid ihr allesamt verrückt geworden? – muß wohl so sein. männer stehen auf nem balkon und holen sich einen runter (14.04.2010 um 01:05)“ Aussagen wie, „du bist so dumm, dass du brummst (14.04.2010 um 10:18)“, „dass es solch dumme männer wie dich gibt, weiß ich (14.04.2010 um 10:18)“ sind bei Rahab an der Tagesordnung. Diese Liste ließe sich beliebig fortführen. Rahab „brachte“ diese Beleidigungen, obwohl sie überhaupt nicht angesprochen wurde. Bemerkenswert dabei, es gab jeweils von der Redaktion nicht ein Mal einen Ordnungsruf. Auffallend dabei ist, dass sich Rahab auch in Diskussionen einmischt von der sie absolut keine Ahnung hat. Sie provozierte im Fußballblog und im Steiner Blog, obwohl sie nachweislich nicht das geringste Wissen von Fußball oder Anthroposophie hat. Also nicht das Geringste inhaltlich beizutragen hat. Ihr ging und geht es um Provokation. Im Fußball werden Fans, die sich nicht für Fußball interessieren, sondern nur zu Schlägereien ins Stadion kommen, Fans der Kategorie C. genannt. Am 25.5.2010 schrieb mir Rahab um 10:25 im Steiner Blog:“ du betreibst das, was manche euphemistisch sozialdarwinismus nennen. du betreibst „Selektion“!  in meinen augen trittst du hier in der fc als ein dr.mengele und ein eichmann auf. widerwärtig. “ Der „Mengele Vergleich“ wurde natürlich von der Redaktion weder gerügt oder sanktioniert.

Wie er dann auch noch der Jeannie Billroth ein Kompliment gemacht hat, ein völlig überflüssiges, unsinniges Kompliment, ein unverschämtes, indem er ihr, während er ihr die Hand küsste, gesagt hat, dass ihm ihr geistiger Wagemut gefalle, tatsächlich er hat gesagt, Ihr geistiger Wagemut gefällt mir, war er wieder der widerliche Mensch und widerliche Burgschauspieler geworden… (Holzfällen – Thomas Bernhard)

Thinktankgirl (holt sich wenn es eng wird, Hilfe bei Rahab), die „Jeannie Billroth“ der Freitags-Community, hatte inhaltlich wie die meisten der hier Angesprochenen nichts zu bieten. Ihr Erkennungszeichen waren Provokationen. In jedem meiner Blogs, egal ob bei 100, 200, 300, 400 oder 500 Kommentaren stehend, postete sie. „Dont feed the troll“. Entweder mit Bildern verziert oder nur als Text.
Sie fordert Boykottaufrufe gegen Israel, Freisprüche für Holocaustleugner, verteidigte Aahmadinejad gegen die bösen westlichen Medien. Am 14.02.2010 um 16:12 schrieb sie: “Ich wäre stolz Felicia Langer zu sein.“ Die Antisemitin Felicia Langer ist also ihr Idol. Zur Hamas oder anderen islamischen Selbstmordattentätern wollte sie sich natürlich nicht äußern. Wenn die antizionististische Bloggerin einmal etwas konkretes schrieb, war dies sofort angreifbar und/oder wie im Proudhon und Gesell Blog unfassbar.  Sie verteidigte Silvio Gesell und nannte unter anderem Gesells Menschenzuchttheorien emanzipatorisch. Abschwächen wollte sie das Ganze mit der Aussage:“ Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, wie Leusch weiter unten schreibt: Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen“ Zudem wollte thinktankgirl partout nicht glauben wie sich Silvio Gesell nach seiner kurzen „Münchener Rätezeit“ vor Gericht verteidigte. Sie glaubte offenbar an Silvio Gesells „Makellosigkeit“. An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass die Zitate in den Gesammelten Werken, Band 12, S.25 nachzulesen sind.
Meinem Zitat:“Gesell, propagierte in seiner Freiland Theorie Menschenzucht mit eugenischen Zielen. Frauen haben sich, laut Gesell, dem unterzuordnen. Die Pachtzahlung erfolgt zunächst an den Staat „und wird restlos an die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt“, als „Mutterrente“. Die „Vorrechte bei den Geschlechtern“ sind aufgehoben, die Grundrente als ökonomische Sicherheit gewährt den Frauen das freie Wahlrecht, laut Gesell, „nicht das inhaltsleere politische Wahlrecht, sondern das große Zuchtwahlrecht, dieses wichtigste Sieb der Natur.“ setzte thinktakgirl entgegen, dass ich die Aussagen Gesells „mische“. Sie will nicht verstehen dass alle Aussagen Gesells im Zusammenhang stehen, Wie ein kleines Kind verlangt sie immer wieder ich soll meine Aussage:Wer Begrifflichkeiten wie, „Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ um nur einige zu aufzuzählen, emanzipatorisch nennt, disqualifiziert sich um es mal vorsichtig auszudrücken.“ widerrufen. Sie distanziert sich keineswegs von ihren unfassbaren Aussagen und versucht den „Schwarzen Peter“ mir zuzuschieben. Ausgerechnet eine Frau wie Thinktankgirl, die an weibliche Götter glaubt, eine irrationale Israelgegnerin, eine Gesellianerin ist, fordert Wissenschaftlichkeit. Karl Kraus lässt grüßen!

Da hat mich der Ekel gepackt, ich habe mich auf die Bank fallen lassen, ich wußte nicht einmal mehr, wo ich war; ich sah die Farben langsam um mich kreisen, ich hatte einen Brechreiz. (Der Ekel – Jean Paul Sartre)

Goedzak (glaubt an Rahab und weibliche Götter) machte sich am 2.4.2010 über die Todesqualen eines Hingerichteten lustig. Inhaltlich kam von ihm so gut wie nichts zu den Themen. Beleidigungen, ähnlich Rahabs waren sein Markenzeichen.
Einmal nannte er mich Kotzbrocken, meinte zugleich das dies eine „Selbstreinigung“ für ihn wäre, wenn er mich hier beleidigen könne. Sein unglaublicher Kommentar wurde natürlich nicht gelöscht.


 


„Hinter Drahtverschlägen, jeder behaftet mit einer Nummer, thronten die schwerbeweglichen Weiber, Priesterinnen der käuflichen Ceres, Marktweiber aller Feld- und Baumfrüchte, alle essbaren Vögel, Fische und Säuger, Kupplerinnen, unantastbare strickwollene Kollosse welche von Stand zu Stand zitternd sich mit einem  Blitzen der großen Knöpfe aus Perlmutt oder einem Schlag auf die dröhnende schwarze Schürze oder die Katze voll Geld verständigten“ (Berliner Chronik – Walter Benjamin)

dame.von.welt (glaubt an Rahab und weibliche Götter) meint Expertin in Bibelexegese zu sein. Sieht nichts Frauenfeindliches in Religionen. Frauenfeindlich sind für dame.von.welt Leute, welche behaupten Religion ist frauenfeindlich.




„Zu Ihrem Mann hat sie so lange ich liebe Dich gesagt, bis der es nicht mehr ausgehalten hat und verschwunden ist.“ (Thomas Bernhard – Beton)

Titta (glaubt an Rahab und weibliche Götter) plappert alles nach was Rahab vorgibt. Sie brachte keine Argumente und blamierte sich im Fußballblog. Sie ist völlig überfordert im Freitagsforum. Ohne die Hilfe von Rahab wäre sie verloren. Am 2.5.2010 outete sie sich als Pferd: „Jaja, man muß ein Pferd sein, um was von Pferden zu verstehen. (wieher)“
Auf Rahab Text vom 01.05.2010 um 17:43 im Fußballblog:“ preisfrage ohne sauternes: wieviele depperte eseln passen auf einen balkon?“ philosophierte Titta:“ Zu Rahab: sehr gelacht! Weiter so.“ Damit ist ihr einfach strukturierter Humor sehr schön beschrieben.


Man macht aus Schrapnellkugeln Rosenkränze und dafür aus Kirchenglocken Kanonen. Wir geben Gott, was des Kaisers, und dem Kaiser, was Gottes ist. Man hilft sich gegenseitig, wie man kann.( Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit)

Ehrlicher (Anthroposophin, Esoterikerin und neu im Forum) bezeichnet mich als Faschisten weil ich auf die rassistischen Texte Rudolf Steiners aufmerksam mache. Frau Ehrlicher verfasste kürzlich einen Blog über die „Eugenikbewegung der Rockefellers“ mit dem sie Hitlers Eugenik entschuldigen oder relativieren wollte. Unfassbar was in diesem Forum möglich ist und geduldet wird.

Nachdem Frau Ehrlicher nicht mit den Fakten von Rudolf Steiner konfrontiert werden wollte, definierte sie am 22.5.2010 um 16:35  den Faschismus wie folgt: „Wenn die Besten unter uns in den Dreck gezogen werden, können die Schlechtesten als Saubermänner-oder -Frauen auftreten ! Das ist der ganz alltägliche Faschismus, dem diese zivilisatorischen Menschengesellschaften unterliegen.“


So gut wie alle der hier aufgeführten Blogger/innen sind, mit Verlaub, „linke“ Antisemiten, bzw. Antizionisten. Sie verteidigen teilweise den Rassismus, den Antisemitismus, die Eugenik von P.J. Proudhon, Silvio Gesell und Rudolf Steiner. Sie glauben alle an irgendwelche Götter oder an esoterische Geister, Engel, Kobolde oder an die Wurzelrassentheorie. Sie alle dürfen in der Freitags-Community ihre wirren Phantasien ausleben. Meinentwegen sollen sie dies auch tun dürfen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Nicht akzeptabel ist jedoch, dass die Gegner dieser wirren Phantasien „mundtod“ gemacht werden. In dieser Form habe ich dies vor drei Monaten, als ich mein erstes Blog setzte, nicht erwartet. Die Liste wäre natürlich erweiterbar. Antisemiten und Israelgegner sind im Freitagsforum in der Mehrheit. Antisemitische Blogs, antiisraelische Blogs werden fast täglich gepostet. TomGard spricht beispielsweise vom … Zionismus und die viehische Gewalttätigkeit seiner realen Vertreter“ und  BOT meint:“ Israel ist ein Staat der systematisch Tausende von Menschen umbringt“. Fritz Teich schrieb in einem anderem Blog: „Wenn ein Terrorist eine Bombe auf einen israelischgen Buss schmeisst, wird er keine Unschuldigen treffen.“ Als ich auf den „linken“ Antisemitismus in den Blogs ansprach, wurde mein Améry Blog prompt von der Redaktion gesperrt. Viele denkende Blogger schreiben daher dagegen nicht mehr an. Sie haben den „Kampf“ längst aufgegeben. Natürlich gibt es im Forum auch viele aufrechte Linke oder zumindest aufrechte Blogger. Ich möchte an dieser Stelle keinen dieser Blogger hervorheben, da dieser ansonsten im Freitag-Forum mit Schwierigkeiten zu rechnen hätte. Die Angesprochenen wissen wer gemeint ist. Die Sperrung meines Accounts, ohne vorherige Verwarnung, wurde mir am 31.5.2010 um 10:08 Uhr per Mail mitgeteilt: „Aufgrund wiederholter Verstöße gegen unsere AGB und Netiquette haben wir Ihren Account soeben gesperrt.“ Ich befand mich zu der Zeit im Urlaub in Italien und habe bis auf den Text vom 29.5.2010 nichts gepostet. Mein letzter Post war also am 29.05.2010 um 21:28, den ich setzte, da mich Rahab kurz zuvor mit NS-Arzt Mengele verglichen hat (natürlich ohne Sanktion der Redaktion) und thinktankgirl „überlegte“ ob sie rechtliche Schritte gegen mich einleite (zwei „Nicks“ vor Gericht!): Trinke gerade, hier in der Toscana mit meiner Familie, ein Glas Rotwein auf Rainer Kühn und die Aufrechten in der FC. Lese die letzten Kommentare in diesem Blog. Dazu einige Anmerkungen: 1. Mit Verlaub, ich verweise auf die Feinheiten der deutschen Sprache. Ich schrieb: Wer Begrifflichkeiten, wie…, der disqualifiziert sich. Also nur wer diese Begrifflichkeiten… 2. Ich verweise nochmals auf die Aussagen von Uwe Theel, Columbus und thinktankgirl bezüglich Silvio Gesells Menschenzuchtphantasien in diesem und im Vorgängerblog. Ich habe alle drei Personen auf ihre unhaltbaren Positionen zu Gesell mehrmals hingewiesen. 3. Was ist für thinktankgirl bezüglich Gesell heute reaktionär, was zu Gesells Zeit emanzipatorisch war? 4. Was oder wen meint Rahab, wenn sie am 26.5. um 09.09 schreibt: „ich würd den Gesell, wenn ich ihn denn läse, auch nicht als gelungene emanzipatorische utopie lesen. sondern als dystopie.“ 5. Einen gerichtlichen Vergleich, egal ob unter einer Richterin Barbara Salesch oder anderen, sehe ich mit Gelassenheit entgegen. Wer Eigentore schießen will, kann dies tun. Ich werde dies nicht verhindern.
6. Mein Anwalt, wird voraussichtlich, Konkret Autor Dr. Oliver Tolmein (wir kennen uns seit einigen Jahren) sein, der zu diesem Thema bereits einige Bücher geschrieben hat. Die Angelegenheit wird dann weit über die FC hinausgetragen. Wenn dies gewünscht ist, bitte sehr. Ich werde O.T. voraussichtlich nach meinem Urlaub „anmailen“ und ihm erstmal den Link auf den Blog schicken. 7. Rahabs Mengele Vergleich ist, wie hinrich brave richtig bemerkt, eine Verhöhnung der NS Ermordeten. Für mich ist dies nichts Neues. Sie tat sich diesbezüglich bereits mehrmals hervor. In einem Disput mit Dr. Boedele gab sie zu: „ dann bin ich eben strukturelle Antisemitin.“ Diese und viele andere Unglaublichkeiten sind alle von mir belegbar, da auf meinem PC kopiert. 8. Ob weiszstein die Äußerungen Rahabs, thinktankgirl usw. auch widerlich findet, weiß ich nicht. Durch seine Solidarisierung mit ihnen stellt er sich auf dieselbe Stufe. 9. Ich würde es sehr begrüßen wenn sich die Freitag Redaktion zu den sozialdarwinistischen Theorien Gesells und den entsprechenden Kommentaren von thinktankgirl usw. äußern würde. 10. Ich genieße nun meinen Urlaub und werde erst nach meiner Rückkehr mit einem ausführlichen Kommentar reagieren. 11. Vielen Dank und Gruß an Damian Bold, Leif Meiles, hinrich brave, und die übrigen Aufrechten der FC. Ein besonderer Gruß nach Münster an Rainer Kühn. Bin gerade dabei Dein Buch zu lesen. Bisher gefällt es mir sehr gut.


Offenbar war dieser Text zuviel für die Freitag Redaktion. Eine Begründung für meine Deaktivierung werde ich wohl nie bekommen. Dieses Faktum sollte eine Warnung an alle zukünftigen Blogger der Freitags Community sein!
Im Übrigen braucht sich zukünftig niemand im Freitags-Forum über die Meinungsmanipulation der Herrschenden, die Gleichschaltung der Medien oder die Springerpresse beschweren, solange die von mir beschriebenen Praktiken im „linken“ Freitag Usus sind!

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  1. #1 von WirrLicht am Juni 8, 2010 - 08:50

    Wow.so selbstüberzeugt der einzig wahre linke zu sein, das hat schon was.

  2. #2 von Tom am Juni 8, 2010 - 15:22

    Was ich hier lese, konnte ich nicht glauben. Hab dann fast alle deine Blogs gelesen und die Kommentare zumindest überflogen. Das hat gereicht um deine Analyse zu bestätigen. Wahnsinn, was in der Freitag abgeht. Schönes Blog, danke für die Warnung.

  3. #3 von rainer kühn am Juni 9, 2010 - 02:00

    ich habe die zitate und charakterisierungen der blogger so gerne gelesen, weil sie so treffend sind und mein jahr bloggerei dort als unerwartete schlechte erfahrung bestätigen. auch die skizzierung des projekts freitag als online-zeitung finde ich richtig, es ist bloß nichts gelungen und driftet nun in unfaßliche inhaltliche richtung ab.sehr traurig ist für mich, daß offenem wiederholtem antisemitismus von mindestens ein halbes dutzend bloggern aus der community kaum entgegengetreten wird, wo doch die meisten nur einen nickname zu verlieren haben. und mit einem neuen nach accountlöschung einfach weitermachen könnten.letztlich: ich habe mir erlaubt, deinen text bei mir durch einen roten link ansteuerbar zu machen.rote grüße, dein rainer

  4. #4 von Frau B. am Juni 10, 2010 - 08:14

    Hi Fidelche,der Antisemitismus in der Freitag geht weiter. Siehe: http://www.freitag.de/community/blogs/alien59/israelischer-angriff-auf-hilfsschiffe-Alles was Du schreibst ist völlig richtig. Wahnsinn was im Freitag abgeht und von der Redaktion unterstützt wird.

  5. #5 von Anonymous am Juni 12, 2010 - 18:21

    sehr gern gelesen.amüsiert aberundauchin der eigenen wahrnehmung bestätigt.bedankt.

  6. #6 von Anonymous am Juni 14, 2010 - 10:13

    da muß einer aber mächtig tief darob getroffen sein, dass andere sich so garnicht von ihm retten lassen wollten.

  7. #7 von rainer kühn am Juni 14, 2010 - 20:27

    'anonym' stellt eine gute vermutung auf: getroffensein, frust von der, der, der einsichtslosigkeit des individuellen gegners im, im klassenkampf. man stößt an grenzen, ja an die grenze. ich nannte das im freitag betonblogging, egal bei welchem thema. irgendwann ist das ende vernünftiger diskussion erreicht. the point of nix geht mehr ist dann wohl der der revolutionierung oder der deaktivierung/accountlöschung. man hat verloren. – alle bisherige geschichte war eine geschichte des verlierens. wissen wir doch, anonymus. retten war immer noch gottbefohlen. alles andere ist mißbrauch. (achtung! ironie!)

  8. #8 von hibou am Juni 23, 2010 - 05:21

    "Anonym" muss wohl goedzak sein?

  9. #9 von Anonymous am Juni 23, 2010 - 06:11

    "'anonym' stellt eine gute vermutung auf: getroffensein, frust von der, der, der einsichtslosigkeit des individuellen gegners im, im klassenkampf." rkDas ist so theatralisch absurd – der Hinweis "Achtung Ironie" ist an dieser Stelle in der Tat überflüssig.Eins könnte aber schon richtig sein. Da der Klassenkampf aktuell nur von einer Seite sehr intensiv betrieben wird, ist das hier wohl auch nicht anders.Phineas Freek

  10. #10 von bat am Juni 27, 2010 - 07:22

    es gehört einfach gesagt: wenn sie schon glaubte, dann glaubte die, welche sich den namen Rahab ausgesucht hat, nicht an "weibliche götter". sie glaubt übrigens auch nicht an S.Freud – hält jedoch psychoanalyse für eine gute art und weise, dafür zu sorgen, dass aus 'es' 'ich' wird und dass 'über-ich' auf das unerläßlich notwendige reduziert wird. autoritärer charakter inklusive autoritätshörigkeit gehört nicht zum unerläßlich notwendigen!hodenmantel? na das ist ja ne schöne um-schreibung für 'penis-köcher'. Dr Freud – übernehmen Sie!?!ach ja – wer von den erschrockenen es genauer wissen will, der kann ja Rahabs blogs beim Freitag lesen. vielleicht wird dann etwas klarer, woraus meine unverträglichkeit mit dem fidelsche resultiert und dem fidelsche seine mit einer Rahab.im übrigen: zur gesint!Rahab

  11. #11 von bat am Juni 27, 2010 - 08:23

    was ich noch sagen wollte:dein begriff von libido scheint mir erschütternd eng angelegt, einzig und allein aufs rattern bezogen.zum zwecke der erweiterung geh mal lausemädchen fragen, ob sie dir was zum lesen borgen kann.und laß deine fuddelfingerchen von meiner libido! mit der von dr. Freud kannste von mir aus machen wie#s beliebt.

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