M. Breitenberger
Spuck den Dreck aus
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Die Reservisten des Freitag
Veröffentlicht in Antisemitismus, Antizionismus, Freitags Community, Reaktionäre Ideologie am April 22, 2012
Eigentlich ist das Thema längst abgearbeitet, aber im Zusammenhang mit dem antisemitischen Grass-Gedicht tat sich die antizionistische Wochenzeitung “derFreitag” mit seinem Herausgeber wieder einmal höchst unrühmlich hervor. Der Herausgeber des Freitag, Jakob Augstein bezeichnete den Satz von Grass, “Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden”, als richtig und dankte Grass dafür und in der Community des “Freitag” meinte Georg von Grote: “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich.” Henryk M. Broder schrieb darauf auf seiner “Achse des Guten” in Jakob und seine Brüder: “Und „wenn’s Judenblut vom Messer spritzt“, dann gehts Jakob und seinen Brüdern gleich “nochmal so gut”, dann haben sie ihren Judenknacks endlich überwunden. “
Henryk M. Broder machte mir den Vorschlag doch auf der “Achse des Guten” etwas über den “Freitag” zu schreiben. Da fidelche bereits in Erwägung zog mit Henryk M. Broder ein Buch über den “Freitag” zu schreiben, mit Uwe Theel als einen wichtigen Protagonisten, dachte ich, dass ich das Angebot gerne annehme. Heraus kam dabei folgendes, was seit vorgestern auf der “Achse des Guten” (ohne Links) nachzulesen ist:
Die Reservisten des Freitag
Vor zwei Jahren wagte ich mich in Jakob Augsteins „Freitagscommunity“, dem Bloggotop des Meinungsmagazins, den Versuch zu starten, über Antizionismus und Antisemitismus aufzuklären durch eigene Beiträge und Kommentare. Ein gutes halbes Jahr und sieben vielkommentierte Beiträge lang war ich dabei, bis zu meinem Ausschluss im Sommer 2010. Dass sich seitdem nicht viel getan hat in der Ausrichtung des Blattes und seiner Online- Version, zeigen die aktuellen Diskussionen über das „Gedicht“ von Günter Grass.
Über den „derFreitag“, den Augstein 2008 als Marke von einer ost-west-deutschen linken Zeitungstradition übernommen hatte, wusste ich damals nur, dass er ein israelkritisches Blatt ist, in dem die obligatorischen “jüdischen Kronzeugen” von Uri Avnery, Felicia Langer, Avraham Burg bis Moshe Zuckermann und „Israelkritiker“ von Ludwig Watzal, Norman Paech bis Mohssen Massarrat zu Wort kamen und der „Ressortleiter Politik“ ein gewisser Lutz Herden ist.
Herden z.B. bezeichnet Israel in seinen Artikeln als Paria-Staat, vergleicht Israel mit dem Apartheitstaat Südafrika, zitiert eine Aussage der PLO, die Zionismus mit Rassismus gleichsetzt, behauptet, dass die israelische Armee den Gaza-Streifen eingeäschert habe, nachdem sie ihn zuvor jahrelang blockiert und belagert hätte, schreibt vom “Vernichtungsfeldzug gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen”, fordert eine Verurteilung Israels im Weltsicherheitsrat, weil Israel „die kleine Flottille mit Hilfsgütern für den isolierten und systematisch ausgehungerten Gaza-Streifen in internationalen Gewässern“ aufbrachte, und Lutz Herden beklagt sich, dass „das Existenzrecht Israels in fast jeder Hinsicht über dem Völkerrecht“ steht.
Wenn ein „Ressortleiter Politik“ eine solche Sicht auf den Nahostkonflikt verbreitet, war fast voraussehbar, wie die dem „Freitag“ seit Anfang 2009 angeschlossene Community der Blogger, welche mit dem Online- und Print-Freitag verknüpft ist, sich mehrheitlich äußern würde. Die überwiegende Feindseligkeit in diesem Forum gegen den Staat Israel war und ist heute noch atemberaubend. In den zahllosen Artikeln dieser Community gegen Israel werden Boykottaufrufe gegen den Judenstaat initiiert und so gut wie jede israelische Verteidigungsmaßnahme wird im Gegensatz zu den Terrorangriffen und Selbstmordattentaten der Hamas und Dschihadisten aufs schärfste verurteilt. Durch meine Beiträge gegen Antisemitismus geriet ich in der „FC“ genannten Schreiberschaft rasch unter Beschuss.
Folgende Reihung von Kommentaren im Bloggerbereich (in originaler Orthografie) ist durchaus beispielhaft für die Tendenz dieser Community: „… Jeder weiß es: Israel hat den Palästinensern ihr Land genommen. Sie sollten sich dafür, nach 60 Jahren Unrecht, bei den Palästinensern entschuldigen und es als natürlich anerkennen, dass so etwas zu einer agressiven Gegenwehr führt – gerade sie müssten es eigentlich verstehen. s gibt keinen Grund, weniger von Israel zu verlangen. …” (Fro), „Israel ist ein Staat, der systematisch Tausende von Menschen umbringt, obdachlos macht, Familien auseinander reißt und bei Menschen, die nicht sterben Traumata herbeiführt“ (BOT), „Der Zionismus ist rein ideologisch der Zwillingsbruder des nationaldeutschen Imperialismus“ (zelotti), „Ich könnte Ihnen jetzt Opferzahlen aufführen und noch so Zeugs, aber ich will es wirklich nicht mehr. 1,5 Millionen (oder waren es mehr – weniger?) im Gaza-Streifen eingeschlossene Menschen, die KEINERLEI Fluchtmöglichkeit hatten, zusammenzuschiessen,das war wirklich ne tolle Leistung. Sind eigentlich inzwischen alle dort verhungert? Man hört ja nichts mehr?“ (thinktankgirl), “Wenn ein Terrorist eine Bombe auf einen israelischen Bus schmeißt, wird er keine Unschuldigen treffen” (Fritz Teich, mittlerweile durch die Moderation der Community gelöscht), „abgesehen davon, dass es in Hama nicht sehr viel heimeliger ausgesehen haben wird als in Bergen-Belsen und in Sinjar nicht sehr viel appetitlicher als in Dresden” (Rahab), “Man kann die Free Gaza Kampagne online unterstützen und einen Aufruf unterzeichnen, der das Ende der völkerrechtswidrigen Blockade fordert. Auch Spenden sind willkommen“ (Freiheitsliebender), “die Einstaatenlösung ist das einzig Mögliche und muss unterstützt werden!!“ (Emma in Uniform), „Ist der Rassismus irgendwiedings zu rechtfertigen, den M. Begin und Gurion an den Tag legten?“ (Emma in Uniform).
Es gibt natürlich auch heute Blogger in diesem Forum, die dem obligaten linken Antisemitismus entgegentreten. Ob sie noch mit solchen Beleidigungen rechnen müssen (geduldet von der Redaktion, entgegen den eigenen AGB)? Etwa: bezahlter Propaganda-Schreiberling (thinktankgirl), rechtes Torpedo (Uwe Theel), männer stehen auf nem balkon und holen sich einen runter (Rahab), Du Wicht! (TomGard), du betreibst „Selektion“! in meinen augen trittst du hier in der fc als ein dr. mengele und ein eichmann auf (Rahab), einfältiges Kerlchen (Magda), dagegen fällt dir und gremliza auch nix besseres ein als der vorschlag, frauen sollten sich doch ihrerseits auch zu durchfickerinnen emanzipieren (Rahab)
Kaum verwunderlich war und ist in dieser seit Februar 2009 sich in die Welt verbreitende Community, dass die antisemitischen und sozialdarwinistischen Theorien auch von Silvio Gesell als „emanzipatorisch“ (thinktankgirl) gefeiert werden oder Rudolf Steiner „für die guten Dinge, die er der Welt geschenkt hat“ (Wurzelrassentheorien etwa) gedankt wird (Ehrlicher). Abgerundet wird das Bild durch die Trauer des Freitags-Herausgebers zum Tod von Osama Bin Laden und wie jüngst, sein Dank an Grass für sein israelfeindliches Gedicht.
So verwunderlich es ist, mit welcher Inbrunst diese Leute 65 Jahre nach Auschwitz gegen Juden agitieren, so unmöglich scheint es fanatische Antizionisten und Esoteriker von ihrem Wahn zu befreien. Die Flakhelfergeneration um Günter Grass muss sich jedenfalls um Nachwuchs nicht sorgen, weil die deutschen Weltfriedensrichter nach dem deutschen Massenmord an den Juden Israel mehr denn je mit Lob und Tadel beiseite stehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde.
Das Anschreiben gegen und immer wieder Benennen von Antizionismus, Israelhass und Schuldabwehrantisemitismus ist eine „Mission Impossible“. Betrieben werden muss sie aber trotzdem!
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_reservisten_des_freitag/
Offener Brief an die israelische Botschaft
Veröffentlicht in Israel am Juli 29, 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Judenfeindschaft hat in Deutschland nach 1945 leider nicht aufgehört zu existieren, was die aktuelle Diskussion über Antisemitismus in der Linkspartei abermals belegt. Linker Antisemitismus ist ein altes Phänomen, der nicht nur in der Linkspartei weit verbreitet, sondern auch in diversen, einschlägigen Medien gängig ist. Neben der nationalbolschewistischen „Jungen Welt“, in der fast täglich gegen den Staat Israel gehetzt wird, steht die kleine Berliner Wochenzeitung „derFreitag“ an “vorderster Front”, wenn es gegen den Staat Israel geht. In Jakob Augsteins Medium „derFreitag“ wird Israel mit Nazi-Vergleichen dämonisiert, so gut wie jede israelische Verteidigungsmaßnahme scharf verurteilt und dadurch Israels Existenz wiederholt delegitimiert. 65 Jahre nach Auschwitz wird im Land der Täter in dieser angeblich linksliberalen Wochenzeitung mit seinem integrierten, moderierten Forum scheinbar hemmungslos gegen den Staat Israel angeschrieben. Die Gründe für diesen Zustand sind vielfältig, der alte Antizionismus der DDR, tief verwurzelte religiöse Vorurteile, ein überholtes antiimperialistisches Weltbild, offensichtlicher Schuldabwehrantisemitismus, also Antisemitismus wegen Auschwitz sowie durch die Medien transportierter „struktureller Antisemitismus“ sind aus meiner Sicht zu konstatieren.
Neben den obligatorischen Israelgegnern Ludwig Watzal, Norman Paech, Mohssen Massarrat, neben den definitiven “jüdischen Kronzeugen” gegen den Staat Israel Uri Avnery, Felicia Langer, Avraham Burg, Moshe Zuckermann, schreibt im “Freitag” bezüglich des Nahostkonfliktes der „Ressortleiter Politik“ des “Freitag“ Lutz Herden. Dieser Lutz Herden bezeichnet Israel in seinen Artikeln als Paria-Staat, vergleicht Israel mit dem Apartheitsstaat Südafrika, er zitiert eine Aussage der PLO, die Zionismus mit Rassismus gleichsetzt, er meint, „Israel kann sich in seiner rücksichtslosen Kriegführung gegenüber der Zivilbevölkerung bestätigt fühlen“, er behauptet, dass die israelische Armee den Gaza-Streifen eingeäschert hat, nachdem sie ihn zuvor jahrelang blockiert und belagert hat“, er schreibt vom “Vernichtungsfeldzug gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen”, er fordert eine Verurteilung Israels im Weltsicherheitsrat, weil Israel „die kleine Flottille mit Hilfsgütern für den isolierten und systematisch ausgehungerten Gaza-Streifen in internationalen Gewässern“ aufbrachte und Lutz Herden beklagt sich, dass „das Existenzrecht Israels in fast jeder Hinsicht über dem Völkerrecht“ steht. Die Journalistin Susann Witt-Stahl schreibt ebenfalls im „Freitag“, ist Mitglied der Gruppe “Tierrechts Aktion Nord”, welche am 25. Oktober, zusammen mit der Hamburger Gruppe “B 5″, die Aufführung des Claude Lanzmann Films “Warum Israel”, mit Aussagen wie “Judenschweine” verhinderte. Im “Freitag” zitiert Frau Witt-Stahl palästinensische Künstler mit den Worten:“ „Links oder rechts – der Zionismus bleibt eine Ideologie, die auf ethnischen Säuberungen basiert.“ Kritische Artikel über palästinensische Selbstmordattentate gegen israelische Zivilisten, über die antisemitischen Reden des iranischen Präsidenten, über Raketenangriffe der Hamas aus dem Gazastreifen, über die “Charta der Hamas”, über die Rolle und die NS-Verbindungen des Großmufti von Jerusalem in Palästina, über die antisemitische Muslimbruderschaft, über den arabischen Antisemitismus sucht man im „Freitag“ vergebens.
Dem „Freitag“ angeschlossen ist eine sogenannte Community, welche mit dem Online- und Print-Freitag verknüpft ist. Das Freitagsforum wird von der Redaktion und von einem speziellen Moderatoren-Team kontrolliert und moderiert. Auffällig bei dieser Moderation ist meiner Meinung, dass Gegenpositionen zu antiisraelischen Mainstream schnell zensiert werden, während selbst ihre Form verlierende Kommentare der Gegenseite stehen bleiben. Die überwiegende Feindseligkeit in diesem Forum gegen den Staat Israel ist bemerkenswert. Boykottaufrufe gegen Israel , der Fauxpas von Sarah Wagenknecht im Bundestag, die sogenannte “Gaza-Hilfsflotte“, werden im Freitagsforum überwiegend beklatscht und gerechtfertigt. So gut wie jede israelische Verteidigungsmaßnahme wird im Gegensatz zu den Terrorangriffen und Selbstmordattentaten der Hamas aufs schärfste verurteilt. Der Beschluss der Linkspartei Boykottaufrufe gegen Israel abzulehnen, die Forderung eine „Einstaatenlösung“ aufzugeben und bei der kommenden „Gaza Hilfsflotte“ nicht mehr mitzufahren, löste tiefe Bestürzung bei vielen Freitagsbloggern aus. Die Linkspartei sei so nicht mehr wählbar, das vorerst letzte „Projekt“ der Linken sei gescheitert, so der einhellige Tenor im Blog von „Freiheitsliebender“.
Nur auszugsweise einige Kommentare, die ähnlich in hundertfacher Weise im „Freitag so nachzulesen sind. Der Freitagsblogger Zelotti schrieb am 12.02.2010 um 18:12: “Der Zionismus ist rein ideologisch der Zwillingsbruder des nationaldeutschen Imperialismus, und genauso wie der fühlt er sich immer zu kurz gekommen.“ Der Freitagsblogger BOT schrieb am 14.02.2010 um 14:19: “Israel ist ein Staat, der systematisch Tausende von Menschen umbringt, obdachlos macht, Familien auseinanderreißt und bei Menschen, die nicht streben Traumata herbeiführt”. „Thinktankgirl“, die laut eigenen Angaben stolz wäre Felicia Langer zu sein, schrieb am 11.02.2010 um 20:20: “Was halten Sie davon, das heutige Israel und was noch von dem palästinensischen Pseudo-Staat übrig ist, zusammenzulegen und EINEN STAAT für beide Ethnien zu schafften, in dem beide Gruppen GLEICHBERECHTIGT zusammenleben können“. Ein „Fro“ publizierte ein Blog am 09.03.2010 um 18:53 mit der Aussage:” … Jeder weiß es: Israel hat den Palästinensern ihr Land genommen. Sie sollten sich dafür, nach 60 Jahren Unrecht, bei den Palästinensern entschuldigen und es als natürlich anerkennen, dass so etwas zu einer aggressiven Gegenwehr führt – gerade sie müssten es eigentlich verstehen. Es gibt keinen Grund, weniger von Israel zu verlangen.“ Ein gewisser TomGard schrieb am 07.04.2010 um 11:55: “Systematisch codierst Du das in Deine Parteinahme für den Zionismus und die viehische Gewalttätigkeit seiner realen Vertreter…“ Zu den Vorkommnissen auf der Mavi Marmara schrieb eine Alien59 am 31.05.2010 um 12:11 im „Freitag“: „Die Angreifer haben sich aufgeführt wie Piraten und wundern sich, dass man sie nicht mit Küsschen begrüßt hat. Ich fass es nicht!“ Der Freitagsblogger “weinsztein“, laut eigenen Angaben TV-Journalist und WDR-Mitarbeiter, konnte in den Aussagen von Frau-Hecht-Galinsky, “Im Namen des Holocaust sollten wir eine Lehre daraus ziehen und uns gegen diesen Blockade-Siedlungs-Krieg und die Ausrottungspolitik des jüdischen Apartheid-Staates stellen“, am 07.03.2010 um 23:54 keinen Antisemitismus erkennen. Derselbe Freitagsblogger unterstellt am 15.07.2011 um 01:31 Innenminister Friedrich, den Salafisten-Prediger Pierre Vogel zu bezahlen, was die Freitagsbloggerin Rahab, laut eigenen Angaben eine Juristin aus Berlin, kurz zuvor am 12.07.2011 um 20:40 ebenfalls in den Raum stellte.
Im Februar 2010 versuchte beispielsweise der Blogger fidelche ein Gegengewicht zu den israelfeindlichen Kommentaren und Blogs herzustellen. Er stellte ein Blog über “Jean Améry und den ehrbaren Antisemitismus” und ein Blog über „Slánský, Stalin und den linke Antisemitismus“ ein. In diesen beiden Blogs kam es zu über 750 Kommentaren, die aus meiner Sicht überwiegend von pathologischem Israelhass, wie bereits beschrieben, geprägt waren. Interessant in diesem Zusammenhang sind die hundertfachen, fast systematisch scheinenden, Beleidigungen die der “Pro-Israel-Blogger” fidelche unter Duldung der Freitagsmoderation ertragen musste. Von “bezahlter Propaganda-Schreiberling” über “rechtes Torpedo” bis “Dr. Mengele / Eichmann” reichten diese Beleidigungen. Der Blogger fidelche ließ sich trotz dieser systematischen Affronts in dem moderierten Forum zu keiner Gegenreaktion hinreißen. In seinem letzten Blog versuchte fidelche sich dem Thema verkürzte Kapitalismuskritik zu nähern. Mit den antisemitischen Aussagen von Proudhon, der falschen Unterscheidung von „gutem“ Produktionskapital und „bösem“ Finanzkapital, der entsprechenden Freigeld und Freilandtheorie von Silvio Gesell, versuchte er diese Diskussion anzustoßen. Dabei entpuppten sich einige der Israelgegner gar als Gesellianer, welche die sozialdarwinistische, völkische Menschenzucht von Silvio Gesell wörtlich – emanzipatorisch – empfanden. Weil fidelche in einem Kommentar schrieb, „Wer Begrifflichkeiten wie, „Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ um nur einige aufzuzählen, emanzipatorisch nennt, disqualifiziert sich, um es mal vorsichtig auszudrücken“, wurde er offensichtlich aus dem Freitagsforum ausgeschlossen. Scheinbar wollen die Israelgegner des “Freitags” unter sich bleiben. Widerspruch wird kaum zugelassen im Forum für “echte Meinungsvielfalt”.
In puncto Israel wird im “Freitag” scheinbar systematisch ein anderer, deutlich höherer Maßstab angelegt, als dies bei anderen Staaten der Fall ist. Ich bitte Sie darum, sich Ihr eigenes Bild zu machen. Diese, für mich unter Antisemitismus einzustufende Verhaltensweise muss meines Erachtens offen angesprochen werden. Um dies klar herauszustellen: Der Antizionismus des „Freitag“ ist nicht identisch mit dem Antizionismus der NPD und entsprechenden rechtsradikalen Medien. Im nicht mehr zeitgemäßen antiimperialistischen Weltbild dieser „Freitagslinken“ haben die Islamisten des Nahen Ostens, wie beispielsweise die Hamas scheinbar den Platz der Sowjetunion eingenommen, beide hatten schließlich denselben Feind, die USA und Israel. Die meist religiösen Israelgegner des „Freitag“ sind überwiegend im Namen des Friedens gegen den Staat Israel, zumindest hat es oft diesen Anschein. Dieser aus einer Friedenssehnsucht entstandene Antisemitismus ist kaum mit Paragraphen zu bekämpfen. So schwierig es erscheint, obwohl die Freitagsredaktion auf alle möglichen Anfragen diesbezüglich nicht reagierte, sollte meiner Ansicht immer wieder das Gespräch mit den Verantwortlichen gesucht werden. Vielleicht kann jemand aus der israelischen Botschaft der Freitagsredaktion oder dem Herausgeber des Blattes verständlich machen, dass der Staat Israel größtenteils aus Überlebenden des deutschen Holocaust und deren Nachfahren, sowie aus Opfern von Judenpogromen und deren Nachfahren besteht, dass der Staat Israel ein Zufluchtsort für alle Juden ist und dass die israelischen Regierungen und die israelische Bevölkerung aus Menschen besteht, deren größter Wunsch es ist, endlich in Frieden leben zu dürfen, was jedoch von großen Teilen der palästinensischen und arabischen Nachbarn seit der Staatsgründung Israels nicht akzeptiert wird.
Hoffnungsvoll und mit solidarischen Grüßen
Ihr Manfred Breitenberger
Quellen:
http://www.freitag.de/politik/0903-gaza-krieg-steinmeier-diplomatie
http://www.freitag.de/community/blogs/fidelche/slnsk-stalin-und-der-linke-antisemitismus
http://www.freitag.de/community/blogs/alien59/israelischer-angriff-auf-hilfsschiffe-
"Deutsche Mentalität" auf der Mavi Marmara
Veröffentlicht in Antisemitismus, Antizionismus, Israel am Juli 5, 2010
Gastbeitrag von Manfred Breitenberger.
Diesen Text stellte Manfred Breitenberger am 22.6.2010 als Blog unter dem Titel, “Gleichschaltung und “feiger Hass” nach dem “Stopp” der “Mavi Marmara“, in die Freitags-Community. Nach 214 Kommentaren wurde das Blog am 1.7.2010 für weitere Kommentare gesperrt. Bemerkenswerte Kommentare natürlich auch wieder in diesem Blog von “thinktankgirl”, “Rahab”, “Alien59″, und Co. In etwas veränderter und vor allem erweiterter Fassung, präsentiere ich hier den Text von Manfred Breitenberger mit neuer Überschrift:
In seinem Kommentar in der taz, “Feiger Hass” schreibt der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer:
„Es gibt in der deutschen Öffentlichkeit eine besondere Sorte von Menschen, die von einem dunklen, nicht offen eingestandenen Motiv gelenkt werden: Judenhass. Man kann diese Menschen zum Beispiel in Teilen der antizionistisch geprägten extremen Linken und propalästinensischen Unterstützergruppen finden. Auch einzelne Mitglieder der Linkspartei gehören dazu. Im Gegensatz zum unverblümten Antisemitismus von Rechtextremisten und Neonazis pochen diese selbst ernannten Kämpfer für Menschenrechte auf ihr “legitimes” Recht, Israel zu kritisieren, und tarnen ihren Antisemitismus, indem sie sich als Kämpfer für Fortschritt und Gerechtigkeit gerieren.“ weiterlesen… Natürlich gibt es in der deutschen Öffentlichkeit auch “Judenhasser” in der FDP, SPD, bei den Grünen und in den Unionsparteien. Wenn es um Israel und den Nahostkonflikt geht, gibt es keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche. So kritisiert aktuell der verhinderte Blockadebrecher und FDP Mann Dirk Niebel Israel wegen seiner Gaza Politik und Linken-Fraktionschef Gregor Gysi meinte kurz nach den Vorkommnissen auf der Mavi Marmara: „Ohne im Einzelnen beurteilen zu können, was bei der Besetzung geschah, ist es niemals und durch nichts zu rechtfertigen und deshalb verbrecherisch, dass einseitig das Feuer eröffnet wird und friedliche Menschen getötet oder verletzt werden.“ Von der Jungen Welt bis zur FAZ sind sich alle einig, über den „Blutigen Angriff Israels auf die Gaza-Hilfsflotte“. Die deutsche Volksgemeinschaft gegen Israel stand gestern und steht heute, heute so fest vereint wie nie zuvor. Es war nicht die israelische Spezialeinheit die die Flotte angegriffen hat, sondern umgekehrt. Den mehrmaligen Aufforderungen der Israelis, die Seeblockade des Gazastreifens zu akzeptieren und die Ladung in Ashdod kontrollieren zu lassen, wollten die „Friedensfreunde“ nicht nachkommen. Die Djihadisten, mit denen die deutschen „Friedensfreunde“ um Pax Christi, Norman Paech, Höger und Groth in See gestochen sind, hatten anderes vor. Sie verabschiedeten sich bereit in der Türkei von ihren Familien und wollten als Selbstmordattentäter in ihr Paradies einkehren. Israels antisemitische Feinde wissen, dass es in einem asymmetrischen Krieg darum geht, über Medien und Weltmeinung, Israel zu isolieren und letztlich zu besiegen.
Auf der Mavi Marmara wurden die israelischen Soldaten mit Knüppeln, Metallrohren und Messern massiv angegriffen. Mehrere Videoaufnahmen zeigen diese Attacken deutlich. Nach Angaben eines Armeesprechers setzten die israelischen Spezialkräfte zunächst keine Schusswaffen ein, um das Schiff unter Kontrolle zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Nachdem ihnen schließlich zwei Handfeuerwaffen „abgenommen“ worden seien, hätten sie mit scharfer Munition zurück geschossen. Denn die Besatzung der Mavi Marmara habe vorgehabt, die Soldaten zu lynchen. Die unter türkischer Flagge fahrende Mavi Marmara wurde maßgeblich von der radikalislamischen türkischen Organisation IHH organisiert und finanziert. Der Vorsitzende der IHH Bülent Yildirim hielt in Istanbul bei der Einweihungszeremonie für das Schiff, an der Topterroristen der Hamas, Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, sowie Hamam Said, ein Führer der Muslimbruderschaft aus Jordanien, teilnahmen, eine Rede, in der er sagte, „Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina.“ Einen Fehler muss man den israelischen Streitkräften vorwerfen. Sie haben ihre Soldaten schlecht ausgerüstet und schlecht vorbereitet in diese Aktion geschickt. Die IDF hätte wissen müssen, wenn deutsche Katholiken, verbündet mit „durch geknallten“ Linksparteimitgliedern, gemeinsam mit türkischen faschistischen „Grauen Wölfen“ und islamistischen IHH Mitgliedern in Richtung Gaza steuern, haben die nichts Friedliches im Sinn. Die Teilnehmer der “Free-Gaza-Solidaritätsflotte”, die deutschen Linkspartei-Parlamentarier Paech, Höger und Groth haben die sich de facto als Kombattanten der Hamas betätigt, was unerträglich genug ist. Mindestens so abstoßend ist die einseitige Diskussion in den Deutschen Medien, vor allem in einigen „linken“ Medien. Reportagen, wie die von Report Mainz, (“Fragwürdige Friedensmission“) bilden die Ausnahme in der, bezüglich des Nahostkonfliktes, gleichgeschalteten deutschen Medienlandschaft. Eine annähernd gleichgeschaltete Medienlandschaft die der Deutschen Mentalität angepasst ist.
Die deutsche Mentalität bezüglich der „Juden“ ist neben einigen anderen Ursachen, wie religiösen Überlieferungen, geprägt, von Auschwitz. Die Deutschen haben nach dem Krieg verschämt „mitbekommen“ (viele wussten es bereits lange zuvor) was in den Gaskammern geschah. Sie hörten von Müttern in den Gaskammern, die ihren Kleinkindern sagten, „atme schnell tief ein“, sie sahen die Bilder von überlebenden KZ-Häftlingen und so manches mehr. Diese Schuld und diese Scham wollten die Deutschen spätestens nach dem 6-Tage-Krieg, oder allerspätestens nach der Wiedervereinigung „abgelegen“. „Die Deutschen“ hielten und halten den Juden (in Israel) ihre angeblich selben “Verbrechen” vor. Damit wollten und wollen sie die deutschen NS-Verbrechen relativieren um damit ihre eigene Schuld/Scham ablegen zu können. Sie waren und sind „unfähig zu trauern“ (Mitscherlich). Nach dem Sechstagekrieg titelte die Bildzeitung von Blitzkrieg, Blüm sprach vor einigen Jahren vom „israelischen Vernichtungskrieg“. Deutsche Politiker und Kirchenführer sprechen vom „Konzentrationslager Gaza“. An deutschen Stammtischen, im deutschen Feuilleton und in der Freitags-Community wird Israel unterstellt ein Groß-Israel anzusteuern, es wird von Genozid an den Palästinensern gesprochen. Psychoanalytiker sprechen davon, „dass die Deutschen den Juden Auschwitz nie verzeihen werden.“
Im Jahre 2006 schrieb Konkret Herausgeber Hermann L. Gremliza über “Israels Krieg”:“Dass die Welt ein antisemitischer Ort ist, liegt, sagt der Antisemit, an den Juden. Und was er da ausnahmsweise hat, ist: recht. Tatsächlich resultiert sein allgegenwärtiger Hass aus der erlebten Überlegenheit seines durch Jahrtausende unfreiwilliger Welterfahrung zur geistigen und materiellen Elite erwachsenen Feindes. Das hört der Antisemit aber gar nicht gern. Und so versuchte er – wie Abgeordnete der Union im November 2003 anlässlich des Falls ihres Kollegen Martin Hohmann -, den Antisemitismus als “Ausdruck eines Minderwertigkeitskomplexes” herunterzuspielen. Es ist aber kein Komplex, keine Fehlleistung, Neurose oder Zwangsvorstellung, es ist wirkliche, historisch erworbene Minderwertigkeit, die ja der Antisemit wie selbstverständlich anerkennt, wenn er, ohne Auftrag vertreten durch seine Hisbollah, verlangt, Israel solle die zwei entführten Soldaten für eine Vielzahl arabischer Kämpfer austauschen. Vor zwei Jahren bezifferte Scheich Nasrallah den Wert von 435 seiner Gotteskrieger auf den eines jüdischen Geschäftsmanns und der Leichen dreier israelischer Soldaten. Der Antisemit, sagt Sartre, will den Tod des Juden. Der arabische Antisemit will ihn hier und jetzt. Mancher mag, wenn er ein Geschäft wittert, die Entschärfung oder gar Streichung dieses Programmpunkts sich abhandeln lassen – es geschieht stets mit dem Augenzwinkern: nicht so gemeint. Die Liquidierung Israels stand auf dem Programm der PLO, sie steht auf dem Programm der Hamas, des Dschihad und der Hisbollah, ja sie ist ihr idealer Lebenszweck. Die iranischen Sponsoren ihres Terrors wiederholen es täglich: “Wir hatten das ja schon immer gesagt, dem zionistischen Regime kann man nicht trauen, und weder Roadmap noch Anerkennung Israels können zu einem gerechten und anhaltenden Frieden führen … Israel war, ist und bleibt ein Krebstumor in der Region.” Der jüngste Konflikt sei “ein Verzweiflungsakt der Zionisten, deren verfaultes und geschwächtes Regime am Rande des Zusammenbruchs steht … Die erneuten zionistischen Verbrechen haben bewiesen, dass der Widerstand dieser Gruppen (Hamas, Dschihad und Hisbollah) der einzige Weg zum endgültigen Sieg ist.” Der Krieg, dessen jüngste Schlacht gerade begonnen hat, war mit der Gründung des Staates Israel erklärt. Er ist mit der Wende der Weltpolitik, die den Paten der arabischen Sache, der auch ihr Vormund war, frühpensioniert hat, an allen Fronten ausgebrochen. Ob es ihn führen will, ist Israel nicht gefragt, nur, wie es ihn führen kann. Es hat sich bei israelischen Politikern die Ansicht durchgesetzt, dass die Juden nur dann in ihrem Staat in Sicherheit seien, wenn sie auf dem Flecken Wüste am Rand des Osmanischen Reichs und des britischen Mandatsgebiets, das die Vereinten Nationen ihnen nach dem Holocaust als Staatsgebiet zugewiesen und das sie durch eigene Tüchtigkeit und mit Hilfe der USA zu einer Oase gemacht haben, für sich blieben, geschützt durch einen Zaun vor jenen, die – dem Gesäusel mancher ihrer Diplomaten zum Trotz – nichts sehnlicher wünschen als der Juden Tod. So schwer es dem Freund des Friedens fallen mag, das zu begreifen: Israel führt nicht Krieg, wie die Deutschen ihre Kriege geführt haben und führen, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, die der Hass der Völker nach Palästina getrieben hat, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Die Juden versuchen nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren. Sie versuchen, sich zu retten. Ob ihre Regierung das immer auf die vernünftigste Weise tut, mag bezweifelt werden. Welche Regierung täte das? Israel, heißt es zwischen Paris und Moskau, habe zwar das Recht, sich zu verteidigen, reagiere aber überzogen und ohne Rücksicht auf unschuldige Zivilisten. Welche Reaktion auf Angreifer, die mit den Juden verfahren wollen wie der Chirurg mit dem Tumor, halten die Herren Chirac und Putin wohl für angemessen? Tatsächlich sind gestern allein 43 Libanesen ums Leben gekommen, an einem Tag, an dem muslimische Gotteskrieger in dem irakischen Flecken Mahmudija 56 muslimische Marktbesucher ermordet haben. Tage zuvor hatten in Bombay andere muslimische Kämpfer in einer Minute 182 Menschen getötet – Taten, von denen die Regierungen in Paris, Berlin und Moskau so wenig Aufhebens machen, dass man meinen könnte, sie hielten die Opfer nicht für Menschen. Nie vergessen Nachrichtensprecher den Hinweis, es seien Zivilisten gewesen, die durch israelische Waffen getötet wurden. Jeder tote Zivilist verdient Trauer. Immerhin könnte bedacht werden, daß die Leute von der Hamas, der Hisbollah, vom Dschihad und den Al-Aksa-Brigaden, bis zu dem Augenblick, da sie den Sprenggürtel zünden, um eine jüdische Hochzeitsgesellschaft in Blut zu ersäufen, unschuldige Zivilisten sind, Jugendliche, Abiturienten, Schüler und, erwischt sie eine Kugel vor ihrer Tat, in den Nachrichten fast noch Kinder. Nur selten wagen sich die Gotteskrieger an israelische Militärpersonen, es ist nicht der Soldat, den sie töten wollen, es ist der Jude. Auch die israelische Armee tötet leider Zivilisten, aber nicht weil sie Araber töten will, sondern weil Allahs Helden sich am liebsten hinter ihren Frauen und Kindern verstecken. Mit Israels Krieg beginnt eine neue Zeit. Der Plan, den Staat der Juden durch seinen Rückzug erst aus dem Süden des Libanon, dann aus Gaza und der Westbank von seinen Feinden zu separieren, sich hinter einem Zaun in Sicherheit zu bringen und die Palästinenser ihren Dreck alleine machen zu lassen, konnte nur gelingen, wenn der Feind nicht über Waffen verfügte, über die Grenze hinweg zuzuschlagen. Nun hat sich gezeigt, dass in Gaza große Mengen Granaten bereitliegen, mit denen israelischen Dörfer angegriffen werden, und dass die Hisbollah vom Iran mit Raketen aufgerüstet wurde, die Jerusalem treffen können. Und nicht nur die großen Töne, die Ahmadinedjad und Nasrallah spucken, sondern Fortschritt der Technik und Skrupellosigkeit des Waffenhandels lassen befürchten, dass bald jede antisemitische Zelle in der Umgebung sich in den Besitz gefährlichster Waffen bringen kann. Das Ziel des Kriegs, den Israel jetzt führt, ist deshalb die dauerhafte Entwaffnung derjenigen seiner Feinde, die nicht als Staaten handeln und zur Verantwortung gezogen werden können. Dieser Krieg, der lange dauern und mit sehr wechselndem Einsatz geführt werden kann, endet entweder – und im besten Fall – mit der vollständigen Entwaffnung von Hamas, Dschihad, Al-Aksa-Brigaden und Hisbollah oder mit einem ganz anderen Krieg, in dem Israel jene Staaten, die eine zweite “Endlösung der Judenfrage” betreiben, Syrien und den Iran allen voran, mit jeder Waffe angriffe, die ihm zu Gebote steht. Oder aber, Kriege können auch verlorengehen, mit Israels Untergang und also dem einer besseren Welt. “






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